Oft ergibt sich die Definition des Begriffs für ein begabtes Kind basierend auf den schulischen Fähigkeiten des Sprösslings. Diese Tradition ist allerdings veraltet. Nur Kinder, die sehr hohe Testergebnisse in der Schule erzielen, werden als überdurchschnittlich gut eingestuft. Die Bewertung bezieht sich daher meist auf die akademischen Leistungen. Wie sieht es aber mit den außerschulischen Aktivitäten aus, um die Begabung eines Kindes zu fördern und zu entdecken?

Jedes Kind hat ein ganz besonderes Talent, daher ist garantiert nicht nur von den gefeierten 5 % die Rede, die in der Schule hervorstechen. Das haben schon viele Studien und Forschungen bewiesen. Die Intelligenz kann ein Kind auf sehr viele unterschiedliche Arten darstellen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Bilder
  • Musik
  • Zahlen
  • Wörter
  • praktische Fähigkeiten
  • sportliche Fähigkeiten
  • emotionale und soziale Entwicklung

Wann das Kind sein Talent-Paket quasi öffnet, das die Begabung zeigt, das nicht im frühen Alter sein. Die Aufgabe der Eltern liegt darin, die Talente der Kleinen zu sehen und zu fördern. Das Kind sollte seine Erfahrungen sammeln können.

Es gibt vorteilhafte Möglichkeiten, um dem Kind eine optimale Entwicklung der eigenen Talente zu gewähren. Die Eltern sollten dafür sorgen, dass das Kind seine eigenen Interessen entdecken kann. Deshalb sollte ganz besonders drauf geachtet werden, für welche Aktivitäten sich das Kind interessiert. Das Spielen in der Freizeit für das Kind förderlich sein, wenn es um die Gaben und Talente geht.

Fehler dürfen sein

Kinder sollten immer die Erlaubnis bekommen, Fehler zu machen. Nicht alles muss sofort perfekt laufen, so dass ein gewisses Risiko eingegangen werden darf. Außerdem sollten die Kinder immer Fragen stellen können, um die Welt der Wunder zu entdecken. Am besten reagieren die Eltern darauf nicht genervt, sondern mit Verständnis.

Familienprojekte wirken positiv

Familienprojekte sind ganz besonders förderlich für die Entwicklung des Kindes und diese fördern seine Talente nachhaltig. Gemeinsame Kreativität sollte deshalb im Vordergrund stehen, damit die neuen Talente geweckt und entwickelt werden können. Das schwimmen lernen ist beispielsweise ein wichtiger Meilenstein und sollte mit der ganzen Familie erlebt werden.

Kein Lerndruck

Zum Lernen sollten Kinder niemals unter Druck gesetzt werden. Deshalb sind keine gezwungenen Sonderkurse nötig, die das Kind nicht möchte. Die Eltern dürfen ihre Kinder ermutigen, aber sie sollten sie niemals unter Druck setzen. Auch zu hohe Erwartungen gilt es zu vermeiden.

Am besten schaffen Sie eine gute Umgebung für das Kind und stellen die Materialien dafür bereit. Die Sinne werden zu Beispiel angeregt durch:

  • Puppen
  • Schlageinstrumente
  • Fingerfarben

Vorbilder im Kindesalltag

Ganz besonders wichtig ist es, dass die Kinder immer nach ihren Vorbildern handeln. Sie haben als Mutter oder Vater eine wichtige Vorbildfunktion für das Kind. Wenn Sie selbst Ihre Leidenschaft fürs Lernen zeigen, wird es das Kind genauso tun. Etiketten sind hier fehl am Platz, zu viele Regeln zerstören die Kreativität. Viel besser ist es, gemeinsam als Familie zu spielen. Miteinander wird Musik gehört oder gelesen.

Die Kreativität der Kleinen wird auch durch alberne Geschichten, Witz und Humor gefördert. Dinge, die das Kind tut, sollten weder beurteilt, noch kritisiert werden. Ansonsten kann es passieren, dass das Kind sein Talent nicht entwickeln kann.