Es gibt neben zahlreichen chemischen Mitteln auch gute Hausmittel, die Sie im Kampf gegen die ungeliebten Gäste, wie zum Beispiel Mäusen, Insekten und Käfer unterstützen. So können Sie die Schädlinge optimal vertreiben.

Empfehlenswert ist es, gut vorzubeugen, damit erst gar kein ungebetener Gast in Ihr zu Hause eindringen kann. Als erstes sollten Sie herausfinden, um welche Art von Schädling es sich handelt, wenn Sie zu Hause Probleme haben. Nicht jeder Schädling und nicht jedes Insekt gefährden gleichzeitig auch Ihre Gesundheit. Ihr eigenes Wohlbefinden setzen Sie nämlich genauso aufs Spiel, wenn Sie zur chemischen Keule oder zu diversen Putzmitteln greifen.

Unterschiedliche Arten von Schädlingen

So genannte Vorratsschädlinge befallen beispielsweise hauptsächlich Lebensmittelvorräte. Dort wird ein immenser Fraßschaden angerichtet. Zu den typischen Vertretern gehören Getreidemotten, Mehlkäfer, Heimchen und Schaben. Bekämpfen Sie diese Art von Schädlingen so schnell wie möglich, ansonsten können diverse Krankheitserreger, wie zum Beispiel die Ruhr oder Typhus übertragen werden.

Eine weitere Art von Schädlingen sind Hygieneschädlinge. Zu den Hygieneschädlingen gehören beispielsweise Flöhe. Krankheitserreger können durch einen Stich übertragen werden. Außerdem werden Flöhe nicht nur für den Menschen lästig, sondern auch Haustiere werden befallen. In der Regel ist es nötig, mehrere Wochen lang ein Flohmittel zu verwenden. Typische weitere Hygieneschädlinge sind Milben. Diese bereiten oft gesundheitliche Probleme, denn sie führen meist Allergien hervor. Die Hausstaubmilbe ist die bekannteste Variante.

Materialschädlinge wiederum sind beispielsweise der Holzwurm oder die Kleidermotte. Zu den Lästlingen hingegen zählen Schädlinge, die weder auf Ihre Vorräte, noch auf Ihre Gesundheit auswirken. Trotzdem empfinden Sie in Ihrem zu Hause die so genannten Lästlinge als störend. Typische Beispiele sind Silberfische oder Spinnen, bzw. Asseln.

Sorgen Sie dafür, dass Sie regelmäßig lüften – besonders die Küche, das Bad und das Schlafzimmer und die Vorratsschränke sind wichtig. So können Sie die feuchte Luft nach draußen transportieren. Zugluft vertragen Käfer, Milben und Motten überhaupt nicht.

Löcher und Ritzen verschließen

Schädlinge können durch Löcher und Ritzen in Ihr zu Hause gelangen. Das können Sie mit Spachtelmasse und Fugenkitt ganz einfach vermeiden. So haben die Tiere keine Verstecke mehr und Sie können sich die Plagegeister fernhalten. Genauso hilfreich sind übrigens auch Fliegengitter, welche direkt an den Fenstern montiert werden können.

Ätherische Öle werden von vielen Schädlingen als unangenehm empfunden. Greifen Sie deshalb zu Wacholder, Lorbeeren, Zitrone oder Lavendel und entsprechende Duftsäckchen oder Duftkügelchen. Auch Zedernholz kann Abhilfe schaffen.

Entfernen Sie Essensreste

Mehlstaub, Brotkrümel und andere Reste vom letzten Essen sollten Sie sofort entfernen, ansonsten sind diese das perfekte Essen für Insekten, welche sich in der Nacht auf Futtersuche machen. Lassen Sie nichts offen stehen. Befallene Lebensmittel sollten Sie übrigens sofort entfernen, bzw. die Lebensmittel gleich in Flaschen, Dosen und Gläsern lagern. Allzu große Vorräte dürfen Sie nicht anlegen.

Wenn gar nichts mehr hilft, sollten Sie den Profi rufen und Ihr zu Hause von der Schädlingsbekämpfung Frankfurt säubern und reinigen lassen.