Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem BSI

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Das Land Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben ihre Kooperation im Bereich Cyber- und Informationssicherheit ausgeweitet. BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Berlins Chief Digital Officer Florian Hauer unterzeichneten heute eine entsprechende Vereinbarung, die die Zusammenarbeit bei der Abwehr von Cyberangriffen vertiefen soll.

Inhalte der Vereinbarung

Die Übereinkunft legt den Schwerpunkt auf einen engeren Austausch zwischen Bund und Land. Ziel ist es, die Prävention, den Wissenstransfer und die operative Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen zu stärken.

Symbolische Darstellung von Bund-Land-Austausch: zwei Personen diskutieren vor Bildschirm
Austausch zwischen Bundes- und Landesstellen zur Stärkung der Cyberabwehr.

Konkrete Schwerpunkte

  • Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen zur Erhöhung der Cyberkompetenz in Behörden und relevanten Einrichtungen.
  • Informationsaustausch und Wissenstransfer zwischen BSI und Berliner Stellen, um Bedrohungen schneller einzuschätzen.
  • Vorfallsunterstützung für die gemeinsame Reaktion auf Cyberangriffe und die Koordination technischer Maßnahmen.
  • Beratung und Unterstützung im Bereich Materieller Geheimschutz zum Schutz sensibler physischer Informationen und Abläufe.
Workshop zur Cyberkompetenz: Teilnehmende an Laptops bei Schulung
Sensibilisierungs- und Schulungsveranstaltungen für Behördenpersonal.

Einordnung und Bedeutung

Die Unterzeichnung ist Teil der Umsetzung der nationalen Cyber-Sicherheitsstrategie. In dieser Strategie wird explizit die Stärkung der Bund-Länder-Zusammenarbeit bei der Abwehr digitaler Angriffe gefordert.

Der Berliner Senat hatte der Kooperationsvereinbarung bereits am 23. Juni 2026 zugestimmt. Vergleichbare Abkommen mit dem BSI bestehen laut Vereinbarung in anderen Bundesländern, darunter Brandenburg und Hamburg.

Für Berlin bedeutet die Vereinbarung vor allem eine engere Abstimmung in Krisensituationen sowie mehr Austausch bei Schulungen und Präventionsmaßnahmen. Behörden sollen so schneller Unterstützung erhalten und gemeinsam belastbarere Sicherheitsstrukturen aufbauen.

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