Camilla zu König Charles‘ Krebsdiagnose: Ich musste es einfach sagen

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Ein seltener Einblick in das private Leben des Königshauses: In einem Video mit der Krebs-Hilfeorganisation Maggie‘s schildert Königin Camilla, wie schwer es ihr fiel, die Erkrankung von König Charles III. bis zur offiziellen Mitteilung für sich zu behalten. Die Äußerungen werfen Licht auf die persönlichen Belastungen hinter staatlichen Entscheidungen.

Besuch im Beratungszentrum: „Ich hätte fast etwas gesagt“

Camilla, 79, erklärte, sie habe Ende Januar 2024 ein Krebs-Beratungszentrum besucht – nur fünf Tage bevor der Palast das Leiden ihres Mannes öffentlich machte. In dem Gespräch mit Maggie‘s-Generaldirektorin Laura Lee beschrieb sie ihren inneren Konflikt: Sie habe das Bedürfnis gehabt, über die Situation zu sprechen, sei aber zurückhaltend geblieben.

Beratungsraum mit Tisch, Tasse und Informationsmaterial
Ein typischer Krebs-Beratungsraum, wie ihn Camilla besuchte.

„Ich hätte fast etwas gesagt“, sagte die Königin laut dem veröffentlichten Video. Die Einschränkung, nicht offen sprechen zu dürfen, empfand sie als belastend.

Neue Perspektive: Nähe zu Angehörigen von Krebspatienten

Durch die eigene Erfahrung betonte Camilla, dass sie sich inzwischen stärker in Angehörige hineinversetzen könne. Auf einmal ist es der eigene Ehemann, der eine Diagnose erhält, und dem man helfen muss, sagte sie und unterstrich damit die persönliche Dimension der Krankheit.

Wie Charles mit der Diagnose umging

Zum Verhalten von König Charles III. nach der Diagnose berichtete Camilla, er habe seine Pflichten so weit wie möglich fortsetzen wollen. „Nichts konnte ihn aufhalten“, zitiert das Video den Monarchen. „Er sagte einfach: ‚Das ist meine Art, ich werde damit zurechtkommen.‘“

Älterer Mann in formeller Kleidung bei offiziellen Aufgaben (anonym)
Symbolische Darstellung: Fortsetzung offizieller Pflichten trotz Krankheit.

Das Königshaus hatte am 5. Februar 2024 offiziell bekanntgegeben, dass Charles an Krebs erkrankt sei. Die genaue Art der Erkrankung wurde nicht genannt. Bereits im Dezember hatte der König Verbesserungen seines Gesundheitszustands gemeldet; die Behandlung konnte demnach zurückgefahren werden.

Kontext im Königshaus

Die öffentliche Mitteilung zu Charles’ Erkrankung erfolgte etwa einen Monat vor der Erkrankungsankündigung von Prinzessin Kate. Die Frau von Thronfolger Prinz William gab im März 2024 bekannt, dass auch sie an Krebs erkrankt sei. Im Januar 2025 erklärte Kate, die Krankheit vorerst überwunden zu haben.

AFP/rk

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