Harry Kane, Giulia Gwinn, Vincent Kompany: FC Bayern feiert große Erfolge

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Der FC Bayern bleibt auch abseits des Rasens das Maß der Dinge: Nach dem Supercup-Sieg gegen Borussia Dortmund und einem starken Start der Frauen in die Liga haben Münchens Teams bei der Wahl der Jahresbesten die wichtigsten Auszeichnungen gewonnen. Bei der Abstimmung unter deutschen Sportjournalistinnen und -journalisten setzte sich der Klub in gleich mehreren Kategorien durch.

Harry Kane: Spieler des Jahres nach Rekordsaison

Harry Kane wurde zur/m „Fußballer des Jahres“ gewählt. Damit ergänzt der Engländer eine eindrucksvolle Reihe persönlicher Erfolge, zuletzt den Gewinn des Goldenen Schuhs.

In der vergangenen Spielzeit erzielte Kane 61 Tore in 51 Pflichtspielen und war damit zentral für den Bayern–Double. Bei der Wahl setzte er sich unter anderem gegen seinen Teamkollegen Michael Olise durch.

Sein langjähriger Mitspieler Eric Dier lobte seine Entwicklung: „Du hast nie aufgehört, an dir zu arbeiten“, sagte Dier. „Du wurdest einfach besser und besser und besser.“ Nach dem 2:1-Supercup-Erfolg in Dortmund betonte Kane zudem: „Ich spüre die Liebe vom ganzen Verein.“

Vincent Kompany als Trainer des Jahres

Auch auf der Trainerposition bekam Bayern Anerkennung: Vincent Kompany wurde zum „Trainer des Jahres“ gewählt. In seinem zweiten Jahr in München führte er den Klub zurück in die internationale Spitze und stellte zahlreiche nationale Bestmarken auf.

Vorjahressieger Julian Schuster, der diesmal den zweiten Platz belegte, bezeichnete Kompanys Auszeichnung als „mehr als verdient“ und hob hervor, dass der Coach in der vergangenen Saison „Herausragendes geleistet“ habe.

Ein Wermutstropfen bleibt das knappe Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. Trotzdem wirkte die Stimmung im Umfeld optimistisch. Nach dem Supercup sprach Kane von „dem ersten von vier“ Titeln, als Hinweis auf die ambitionierten Ziele des Teams.

Giulia Gwinn führt die Frauenmannschaft

Bei den Frauen setzte sich Giulia Gwinn durch und wurde zum zweiten Mal in Folge zur „Fußballerin des Jahres“ gekürt. Die Auszeichnung würdigte ihre Rolle im Team, das zuletzt das Double gewann und in der Champions League bis ins Halbfinale vordrang.

Gwinn, die den Liga-Auftakt beim 4:1 in Union Berlin verpasst hatte, nannte die Ehrung „eine Ehre und Bestätigung für meinen Weg“ und fügte hinzu: „Aber um ehrlich zu sein, hatte ich nicht damit gerechnet.“

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