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Said El Mala bleibt überraschend beim 1. FC Köln: Der 19‑Jährige hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert und übernimmt künftig die traditionsreiche Rückennummer 10. In einem Videostatement wandte er sich an die Fans und kündigte an, mindestens in der kommenden Saison für den Klub aufzulaufen.
Vertragsverlängerung und neue Rückennummer
Der Club teilte mit, dass El Mala seinen Kontrakt um ein Jahr verlängert hat – Vertrag bis 2031. Damit trägt er künftig die begehrte Nummer 10 und ist der erste Spieler in dieser Rolle beim FC seit Lukas Podolski.

In dem Video sagte El Mala: „Es war mir eine riesige Ehre, mit der 13 für euch aufzulaufen. Eure Nummer 13 geht … Aber eure neue Nummer 10 bleibt.“
Trikot‑Umtausch für Käufer
Der Verein reagiert auf die Änderung mit einem konkreten Angebot für Fans: Wer bereits ein Trikot mit der Nummer 13 erworben hat, kann es zurückgeben. Der FC erstattet den ursprünglichen Kaufpreis und ermöglicht die Neubestellung des Trikots mit der Nummer 10.

Die Umtauschfrist läuft bis zum 30. September 2026. Bestellungen für die neue Ausgabe erfolgen regulär über den offiziellen Onlineshop.
Gründe für den Verbleib
El Mala erklärte laut Vereinsmitteilung, die Gespräche mit den Verantwortlichen hätten ihm Vertrauen vermittelt. Er nannte ausdrücklich Trainer René Wagner und Geschäftsführer Thomas Kessler.
„Deshalb bleibe ich hier – ich möchte mit dem FC und unseren Fans eine gute Saison spielen, dafür werde ich alles geben“, sagte der Nachwuchsstürmer.
Externes Interesse und Transfergerüchte
In den vergangenen Monaten galt El Mala als stark umworben. Berichten zufolge hatten Klubs, darunter Borussia Dortmund, intensives Interesse.
- Borussia Dortmund – zog sich nach Angaben von Sport‑Geschäftsführer Lars Ricken laut WAZ aus dem Poker zurück.
- RB Leipzig – in Medienberichten ebenfalls als Interessent genannt.
- Verschiedene Klubs aus der englischen Premier League – wurden ebenfalls erwähnt.
Die Ablöseforderungen des FC sollen Medienberichten zufolge bei mindestens 50 Millionen Euro gelegen haben, was offenbar zu einem Abbruch der Verhandlungen führte.
Sportliche Perspektive beim FC
El Mala erzielte in der vergangenen Saison 13 Tore in 34 Ligaspielen und trug so entscheidend zum Klassenerhalt des Klubs bei. Er wird zudem als deutscher Junioren‑Nationalspieler geführt.
Thomas Kessler sagte, nach Gesprächen mit Spieler und Familie sei man sicher, dass El Malas Potenzial noch nicht ausgeschöpft sei und der Standort Geißbockheim die passenden Bedingungen für seine weitere Entwicklung biete. Er lobte zudem Haltung und Professionalität des Angreifers seit Beginn der Vorbereitung.
mit dpa











