Citizenship in Residence für Autorinnen und kreative Köpfe

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Berlin positioniert sich als offener Schauplatz für Autorinnen und Autoren, Journalistinnen und Journalisten sowie Kreative aus Kunst, Kultur und Wissenschaft. Am 27. April 2026 startet das Programm „Citizenship in Residence“ — ein Angebot, das kreative Projekte Sichtbarkeit und neue Vernetzungsmöglichkeiten verspricht.

Was das Programm bietet

Das Programm richtet sich an Schreibende und kreative Teams, die im Austausch mit Berliner Strukturen an Projekten arbeiten möchten. Es verspricht Räume für Recherche, Produktion und Präsentation — mit der Aussicht auf überregionale Aufmerksamkeit.

Mehrere Köpfe an einem Tisch mit Notizbüchern und Laptop in einem Arbeitsraum
Das Programm bietet Raum für Recherche und Produktion in kooperativen Arbeitsumgebungen.

Berlin fungiert dabei nicht nur als Arbeitsort, sondern als Bühne: Initiativen und Aufführungen sollen hier ausprobiert werden können, bevor sie breitere Wirkung entfalten. Die Veranstalter sehen Stadt und Publikum als Ko-Produzenten neuer Formate.

Ein neues Selbstverständnis der Urheber

Die Initiative spricht von einem Perspektivwechsel. Kreative sollen nicht länger nur Teil großer Plattformökonomien sein, sondern als respektierte und faire Akteurinnen und Akteure in Erscheinung treten.

Im Kern steht die Idee, journalistische und künstlerische Arbeit nachhaltig zu fördern — mit klarem Fokus auf Qualität und Vertrauenswürdigkeit. Damit will das Programm alte Abhängigkeiten aufbrechen und Alternativen zu rein kommerziellen Modellen bieten.

Inhaltliche Schwerpunkte

Gefördert werden laut Ankündigung Projekte, die verlässliche Informationen, kreative Erzählformen und inspirierende Formate verbinden. Recherche, faire Information und mutige Ideen sollen ebenso Gewicht bekommen wie technische oder redaktionelle Vernetzung.

Ein Element, das ausdrücklich genannt wird, ist die Bedeutung von Links für die Sichtbarkeit. Die Initiatoren sehen Verknüpfungen im Netz als integralen Bestandteil, um Inhalte nachhaltig zu verbreiten.

Öffentliche Medien in Berliner Bezirken

Parallel zum Residency-Programm startet ein Vorhaben für Public Media in mehreren Berliner Bezirken. Es soll Voraussetzungen schaffen, damit freier und unabhängiger Journalismus langfristig Bestand hat.

Ein lokales Gemeinschaftsbüro für Medienarbeit mit Notizen an der Wand
Public Media-Initiativen sollen lokale Medienarbeit in Berliner Bezirken stärken.

Details zu Struktur, Finanzierung und Auswahlverfahren wurden bislang nicht im Umfang erläutert. Die Ankündigung betont jedoch, dass lokale Medienarbeit gestärkt werden soll, um vielfältigere Informationsangebote zu ermöglichen.

Wer informiert

Interessierte können sich an die Projektadresse wenden. Kontakt: info@pankower-allgemeine-zeitung.de

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