Update: Schwerer Anschlag – Zwei Soldaten in Afghanistan erschossen

Berlin – Am Freitagvormittag gab es in Afghanistan einen Anschlag auf einen Außenposten der Bundeswehr. Wie zur Stunde bekannt ist, wurden dabei zwei Soldaten getötet. Eines der Opfer war ein 30-jähriger Hauptfeldwebel. Er ist kurze Zeit nach dem Angriff seinen Verwundungen erlegen. Die Angehörigen des Gefallenen sind informiert. Über das zweite Opfer liegen zur Stunde keine weiteren Angaben vor.

Dies wurde von Verteidigungsminister zu Guttenberg bestätigt. Die Anzahl der verletzten Soldaten ist nicht vollständig geklärt. Am frühen Freitagnachmittag wurde gemeldet, dass vier deutsche Soldaten schwer, vier weitere leicht verwundet wurden. Die verwundeten Soldaten befinden sich alle in sanitätsdienstlicher Versorgung.

Ein einzelner Mann hatte wild um sich geschossen und die Bundeswehrsoldaten dabei unter Feuer genommen. Presseberichten zufolge trug dieser Mann eine Uniform. Unklar ist, ob der Täter tatsächlicher der regulären afghanischen Armee angehörte. Der Angreifer wurde getötet. Derzeitig stützen sich die Informationen in erster Linie auf Angaben aus Sicherheitskreisen.

Der Anschlag passierte in Nordafghanistan. Dort hatte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg am späten Mittwochabend (16. Februar) einen überraschenden Truppenbesuch absolviert. Er wurde dort vom Kommandeur des Regionalkommandos Nord, Generalmajor Hans-Werner Fritz empfangen. Per Hubschrauber flog er anschließend zum betroffen Außenposten Nord, in der Provinz Baghlan. Dort sind rund 600 deutsche Soldaten stationiert.

Foto: Flickr.com / SEKM Soldaten während einer Anlandungsübung in der Nähe von Eckernförde. ©Bundeswehr/Björn Wilke

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