Anti-Guttenberg-Protest erreicht die Straße

Mehrere hundert Menschen brachten am Samstag in Berlin ihre ablehnende Haltung gegen das Verhalten des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg in der Plagiat-Affäre zum Ausdruck.

Mit der Protestkundgebung wollten die Teilnehmer ihren Unmut darüber deutlich machen, dass der Minister durch unredliches Abschreiben zu seinem Doktortitel gelangte. Trotz zwischenzeitlicher Aberkennung dieses Titels weilt zu Guttenberg immer noch in Amt und Würden. Die Teilnehmer befürchten eine Verharmlosung des Vorfalls. Sie wehren sich damit lautstark gegen die Ignoranz, mit der weite Teile der CDU der Thematik einer offensichtlichen Täuschung gegenüber stehen. Es herrscht Unverständnis darüber, dass einer der ranghöchsten Politiker dieses Landes, mit einem nachgewiesenen Betrug in seiner Vorbild weisenden Stellung verharrt und darauf hofft, dass sich die Wogen mit der Zeit glätten.

Als Ausdruck ihrer Verachtung gegenüber dem aktuellen Verhalten von zu Guttenberg, wurden Schuhe geschwenkt und am Zaun des Verteidigungsministeriums aufgehängt. Im Islam gilt dies als Zeichen der Schmähung.

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