Demonstration in Neukölln wendet sich gegen Mandatsverlängerung des Afghanistaneinsatzes

Berlin – Am Samstag demonstrierten etwa 400 meist links gerichtete Demonstranten gegen die Mandatsverlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr. Der Anlass war die gegen Ende Januar 2011 zu erwartende Verlängerung dieses Mandates.

Die Veranstalter meinen, dass die bürgerlichen Parteien mehrheitlich dem Einsatz zustimmen werden. Dies stößt auf Unverständnis, weil man den Interessen der Menschen Afghanistans möglicherweise eher schadet als nützt. Man wirft der Nato vor, den politischen und geostrategischen Interessen der „imperialistischen Staaten“ zu dienen.

Demonstranten gegen die Mandatsverlängerung

Demonstranten gegen die Mandatsverlängerung

Kritisiert wurde auch die Sicherheitskonferenz in München, wo sich Anfang Februar Vertreter der Rüstungsindustrie, internationale Militärs und Politiker treffen. Für die Demonstranten ein Anlass, gegen Kriege, Besatzungen und die fortschreitende Militarisierung auf die Straße zu gehen.

Die Demonstration ist der Auftakt zu den Aktionswochen gegen Krieg, die vom 22. Januar bis zum 2. Februar in Berlin stattfinden sollen.

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