Gute Chancen für Abiturienten des Doppeljahrgangs 2012 auf Lehre und Studium

Die Abiturienten des so genannten Doppeljahrgangs 2012 können damit rechnen, ohne übergroße Schwierigkeiten einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu erhalten. Allerdings wird dies nicht immer ohne ein gewisses Maß an Mobilität und Flexibilität möglich sein.

Bei einem Informationsaustausch in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung berichteten Vertreter von Hochschulen und Wirtschaft über das deutlich gewachsene Angebot an Studien- und Ausbildungsplätzen. Die Senatsverwaltung informierte über die Maßnahmen, die in Schulen und Hochschulen zu einem nahtlosen Übergang beitragen sollen. Besonders begrüßt wurde von den Teilnehmern der Besprechung, dass in der Sekundarstufe II ein neuer Kurs „Studium und Beruf“ angeboten werden soll, der auf Universität und Berufswahl vorbereiten soll.

Teilnehmer der Besprechung wiesen auch darauf hin, dass es im Umland Berlins eine wachsende Nachfrage nach Bewerbern für Ausbildungsplätze gebe. Vertreter von Wohlfahrtsorganisationen wiesen ergänzend auf das Angebot hin, in Berlin ein Freiwilliges Soziales Jahr zu leisten.

Rund 40 Vertreter von Schulen und Hochschulen, von Kammern, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden sowie Senatskanzlei und Senatsverwaltungen waren am Dienstag zu dem Informationsaustausch über die bereits ergriffenen und noch geplanten Maßnahmen zum so genannten Doppeljahrgang 2012 in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zusammen gekommen. Im Jahr 2012 wird der so genannte Doppeljahrgang die Berliner Gymnasien verlassen: Einmalig legen die Schülerinnen und Schüler des 13- wie des 12-jährigen Bildungsganges gemeinsam ihr Abitur ab. Staatssekretärin Claudia Zinke wies dabei darauf hin, dass die Noten nach dem ersten Semester der gymnasialen Oberstufe der Schüler im 12-jährigen Bildungsgang keineswegs schlechter sind als jene des 13jährigen.

Für die jungen Menschen bedeutet dies eine besondere Konkurrenzsituation, sehen sie sich doch beim angestrebten Übergang von der Schule in das Studium oder in die Berufsausbildung ungewöhnlich viel Konkurrenten gegenüber, nicht zuletzt auch deswegen, weil Berlin als Studien- und Ausbildungsplatz eine hohe Attraktivität auch für Bewerberinnen und Bewerber aus dem übrigen Bundesgebiet hat.

Der Informationsaustausch zwischen den Verantwortlichen soll fortgesetzt werden. Staatssekretärin Claudia Zinke dankte den Beteiligten aus dem Schulbereich für ihre Anstrengungen und Leistungen in der Bewältigung des Doppeljahrgangs. Gleichzeitig appellierte sie an alle Verantwortlichen in den Institutionen, in einer konzertierten Aktion die Kommunikation voranzutreiben und dafür Sorge zu tragen, dass die Abiturienten ihren Bildungsweg bestmöglich fortsetzen können. Wissenschaftsstaatssekretär Knut Nevermann ergänzt: “Es war eine große Leistungsschau aller Beteiligten. Besonders freue ich mich, wie sehr die Hochschulen ihre Verantwortung wahrnehmen. Sie bauen nicht nur das Studienangebot stetig aus, sondern tragen auch dafür Sorge, möglichst vielen Berlinern einen reibungslosen Übergang an die Hochschulen zu ermöglichen.”

Empfehlen Sie diesen Artikel

Tweet

Keine Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentar schreiben

Kommentieren Sie den Artikel! Bitte füllen Sie alle Felder aus!

Avatar