Tarifverhandlungen an Charité ergebnislos – Montag tagt ver.di-Tarifkommission
Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Charité am 16. März 2011 sind ergebnislos beendet worden. Laut Gewerkschaft will die Arbeitgeberseite einen Vertrag mit einer Laufzeit bis Ende 2017 abschließen. In jährlichen Angleichungsschritten von zwei Prozent soll dann bis zum Ende der Laufzeit die dann gültige Tariftabelle des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD VKA) erreicht werden. Erst im letzten Schritt soll dann 2017 die endgültige Lücke, die dann wieder mindestens 6-8 Prozent im Vergleich zur dann geltenden TVöD-Tabelle betragen wird, geschlossen werden.
Ver.di will für die Charité-Beschäftigten eine Angleichung an die Bezahlung an vergleichbaren anderen Krankenhäusern. Hier soll der Unterschied 14 Prozent betragen.
Mit dem Berliner Krankenhauskonzern Vivantes wurde vereinbart, dass die Angleichung bis zum Anfang 2014 vollzogen wird. Ab diesem Zeitpunkt gilt dort die jeweils aktuelle Tabelle des TVöD.
Am kommenden Montagnachmittag, dem 21. März 2011 tagt die ver.di-Tarifkommission und wird über das weitere Vorgehen beschließen. Bettina Weitermann, ver.di-Verhandlungsführerin sagte dazu: „Aber schon jetzt ist klar, dass der Druck auf den Arbeitgeber erhöht werden muss. Bereits am vergangenen Dienstag haben sich am Warnstreik 2.000 Beschäftigte der Charité beteiligt. Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, sind weitere gewerkschaftliche Aktionen wahrscheinlich“.
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