Gnadenlos feige: Jugendliche schlagen und bespucken geistig behindertes Mädchen

Überaus feige, rücksichslos und brutal verhielten sich Jugendliche im Wedding am Mittwoch gegenüber einem geistig behinderten Mädchen. Die 17-Jährige stand am Nachmittag auf dem Leopoldplatz, als ihr etwa vier bis fünf Jugendliche den mitgeführten Rucksack entrissen.

Anschließend warfen sie den Rucksack zwischen sich hin und her. Als die junge Frau versuchte, ihre Tasche zurückzubekommen, schlugen ihr zwei der Angreifer mit der Faust ins Gesicht und auf den Hinterkopf. Die jungen Männer bespuckten ihr Opfer und schubsten es, bis es zu Boden fiel. Als die 17-Jährige auf dem Gehweg lag, wurde sie weiter gegen den Rücken und den Kopf getreten.

Glücklicherweise bemerkten eine 28-Jährige Frau, die mit ihrem Mann unterwegs war, das Geschehen und machte ihren Mann darauf aufmerksam. Der sich in seiner Freizeit befindliche Polizist ging auf die Gruppe zu, die sofort von dem Mädchen abließ und die Flucht ergriff. Zuvor schlug einer der Täter auf den Polizisten ein und holte ein Reizstoffsprühgerät hervor, womit er den 36-Jährigen besprühte. Danach rannte auch er davon. Der Beamte eilte der Gruppe trotz der Augenreizung hinterher, verlor die Flüchtenden jedoch an der Kreuzung Müller- Ecke Brüsseler Straße aus den Augen und kehrte zu dem angegriffenen Mädchen zurück. Dieses wurde bereits von mehreren Passanten betreut. Anschließend brachte der Rettungsdienst die Verletzte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sie erlitt diverse Prellungen am Oberkörper und Hämatome am Kopf. Der Helfer trug nur leichte Reizungen davon. Eine Absuche der Umgebung durch alarmierte Polizisten verlief erfolglos.

Einer der Täter wird als mutmaßlicher Araber beschrieben. Er ist schätzungsweise 14 bis 16 Jahre alt, etwa 1 Meter 75 groß und schlank. Er hat dunkle Locken und trug zur Tatzeit eine lilafarbene Jacke und eine weiße Hose. Besonders auffällig ist seine Zahnspange.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 in der Perleberger Straße 61a in Berlin-Moabit unter der Telefonnummer (030) 4664 – 373 100 bzw. 371 100 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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