Am Montag berät Fluglärmkommission in Schönefeld
In Schönefeld hat am Montagvormittag die Fluglärmkommission ihre Arbeit aufgenommen. Das Gremium umfasst 34 Mitglieder und hat die Aufgabe, neue Alternativen zu den jetzt vorgeschlagenen Flugrouten zu beraten. Das Ziel ist die Verhinderung oder Minderung von Fluglärm über den betroffenen Gemeinden und Stadtteilen.
Dabei ist der Einfluss der Kommission eher gering. Der besteht eigentlich nur darin, Vorschläge zu unterbreiten, wie dem Lärm besser beizukommen ist. Letztlich entscheidet dann die Flugsicherung über die Umsetzbarkeit der Einwendungen.
Die Vorschläge der Fluglärmkommission stoßen schon im Vorfeld bei den Betreibern auf Ablehnung. So will diese nicht auf die umstrittenen Parallelstarts verzichten, weil laut deren Angaben die Abflugkapazität hinter der zurückfallen würde, die Tegel und Schönefeld heute schon zusammen leisten.
Zwar erwarten alle Beteiligten, dass es noch Änderungen der bisherigen Routenplanung geben wird. Sicher ist dies jedoch nicht.
Der Regierende Bürgermeister zeigt unterdessen Flagge. Er wird am Montagabend an der Demonstration der Bürgerinitiative „Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm“ teilnehmen.
Foto: Günter Wicker (Photur) / Berliner Flughäfen
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