Festnahme im Fall der Gewaltattacke am S-Bahnhof Schöneweide
Die Staatsanwaltschaft Berlin und die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin teilten am Donnerstag mit, dass es nach der Gewaltattacke am vergangenen Samstag auf dem S-Bahnhof Schöneweide am Mittwoch eine Festnahme gab.
Demnach wird ein 18-jähriger Deutschrusse verdächtigt, die Tat begangen zu haben.
Ein 22-jähriger Mann geriet am Samstag, den 8. Oktober 2011, auf dem S-Bahnhof Schöneweide in Niederschöneweide gegen 5.30 Uhr mit zwei Männern in einen Streit.
Im Zuge einer zunächst wechselseitigen verbalen und körperlichen Auseinandersetzung schlug der Tatverdächtige nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen den 22-jährigen Geschädigten derart zu Boden, dass dieser das Bewusstsein verlor und regungslos liegen blieb. Im Anschluss daran versetzte der Tatverdächtige dem Geschädigten mehrere Tritte ins Gesicht, die zu multiplen Frakturen führten.
Anschließend flüchteten der 18-Jährige und sein Begleiter. Der Verletzte musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, befand sich jedoch zu keiner Zeit in Lebensgefahr.
Die zunächst bei der Bundespolizei geführten Ermittlungen wurden Anfang dieser Woche von der Mordkommission des Landeskriminalamtes wegen versuchten Totschlags übernommen.
Der festgenommene 18-Jährige erhielt heute Mittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.
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