Große Anteilnahme am Tod des Eisbären KNUT – Obduktion soll Todeursache klären

Der Berliner Eisbär „Knut“ starb am Samstag gegen 15.20 Uhr im Zoologischen Garten Berlin. Nachdem er ohne sichtbare Anzeichen zusammen gebrochen war, stürzte der Eisbär tot ins Wasserbecken. Die weiblichen Eisbären, welche sich mit „Knut“ die Anlage teilten, waren zum Todeszeitpunkt bereits in ihren Innengehegen.

Die Todesursache ist bisher nicht bekannt. Sie soll aber in den nächsten Tagen durch eine Obduktion geklärt werden. Bis zur Auswertung der Ergebnisse bleibt das Eisbärengehege leer.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Berliner Zoos, Frank Bruckmann sagte dazu: „Dieser Bär hat nicht nur in Berlin die Menschen verzaubert, sondern in der ganzen Welt die Herzen erobert.“

Zahlreiche Fans des Kultbären reagierten mit Trauer und Tränen. Sie zeigten ihre Anteilnahme durch Blumen, die am Gehege nieder gelegt wurden. Auch auf der Internetwebseite Facebook ist die Betroffenheit groß. Dort haben bereits über 700.000 Fans ihre Anteilnahme gezeigt.

Der Berliner Zoo wird ab Montag ein Sonderkonto einrichten, auf das Spenden zugunsten der Erforschung und Erhaltung des Lebensraumes für Eisbären eingezahlt werden können.

Wer möchte, kann sich ins Knut-Gedenkbuch des Berliner Zoos eintragen >>

Foto: Zoologischer Garten Berlin

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