Junger Mann geht sturzbetrunken auf Kollisionskurs
Mitte – Ein 19-Jähriger hat in der Nacht zu Samstag in Mitte mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer verletzt und hohen Sachschaden verursacht.
Gegen 3 Uhr 50 versuchten Polizeibeamte den aus Richtung Veteranenstraße kommenden Fahrer eines „Ford“ mit Kennzeichen, die zu einem anderen Fahrzeug gehören, auf der Invalidenstraße anzuhalten. Der Fahrer gab jedoch sofort Gas und raste in Richtung Hauptbahnhof davon. Im Kreuzungsbereich der Invaliden- Ecke Heidestraße und Friedrich-List-Ufer fuhr er ungebremst auf einen verkehrsbedingt wartenden „Smart“ auf, der mit zwei Insassen besetzt war. Während der 34-jährige Fahrer des Zweisitzers nach ambulanter Behandlung entlassen wurde, musste sein 35-jähriger Beifahrer mit schweren Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen stationär in einer Klinik aufgenommen werden.
Durch die Wucht des Aufpralls kam der „Ford“ von seiner Fahrspur ab, rammte einen Ampelmast, den er mitschleifte und prallte dann gegen ein Grundwasserableitungsrohr, das ebenfalls beschädigt wurde. Als alarmierte Polizisten den 19-jährigen Unfallverursacher festnehmen wollten, unternahm dieser Versuche das Auto zu starten und loszufahren.
Trotz mehrfacher Aufforderung gab der Querulant nicht auf und verriegelte die Türen, so dass die Beamten die Seitenscheibe einschlugen, um den Fahrer festzunehmen.
Der unfallbedingt verletzte, stark alkoholisierte und mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehende junge Mann hatte weder einen gültigen Führerschein, noch handelte es sich um sein eigenes Fahrzeug. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.
Ihn erwarten Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung und Urkundenfälschung.
Während der Räumung der Unfallstelle musste die Invalidenstraße in Richtung Alt-Moabit gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.
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