Ägypten: Bundesregierung appeliert an Mubarak – Solidaritätskundgebungen in Berlin

Berlin – Die Bundesregierung ist bestürzt und äußerst besorgt über die Ereignisse in Ägypten. In einer aktuellen Meldung wurde eine gemeinsame Erklärung von Merkel, Sarkozy und Cameron bekannt gegeben. Darin hieß es: „Wir appellieren an Präsident Mubarak, auf jegliche Gewaltanwendung gegen unbewaffnete Zivilisten zu verzichten und an die Demonstranten, ihre Rechte friedlich wahrzunehmen.

Es ist äußerst wichtig, dass die weiteren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Reformen, die Präsident Mubarak versprochen hat, rasch und vollständig umgesetzt werden und die Erwartungen des ägyptischen Volkes erfüllen.
Die Menschenrechte und die demokratischen Freiheiten müssen voll respektiert werden, einschließlich der Meinungsfreiheit und der freien Nutzung von Kommunikationsmitteln wie Telefon und Internet sowie der Versammlungsfreiheit.“

Unterdessen demonstrierten in Berlin cirka 250 Menschen für Freiheit und Demokratie in Ägypten. Mehrheitlich protestierten dabei Ägypter, die ihre Solidarität mit ihrem Heimatland zum Ausdruck bringen wollten. Die friedlichen Kundgebungen fanden am Nachmittag in Charlottenburg am Breitscheitplatz und vor der ägyptischen Botschaft in der Stauffenbergstraße statt.

Foto: Kundgebung vor der ägyptischen Botschaft in der Stauffenbergstraße

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