Liebig 14: Aufrufe zu Ausschreitungen kursieren – Sachbeschädigungen im Vorfeld
Friedrichshain – Schon im Vorfeld der für das Wochenende zu erwartenden Proteste gegen die Räumung des “besetzten” Hauses in der Liebigstraße gibt es Sachbeschädigungen.
Schon am Donnerstag wurde das Büro des zuständigen Gerichtsvollziehers ein “Besuch abgestattet. Dabei wurde das Büro: “entglast und mit Farbe verschönert. Eine kleine Nachricht wurde auch hinterlassen.” So hieß es zumindest aus Insiderkreisen.
Ein Passant beobachtete gegen 23 Uhr 45 vier schwarz gekleidete Personen, die mehrere Farbbeutel gegen die Fassade des Hauses in der Kernhofer Straße warfen. Anschließend schlugen die Vermummten sechs Fensterscheiben im Erdgeschoss ein und schmierten den Schriftzug „L14 verteidigen“ mit Farbe an die Hauswand. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizisten flüchteten die Täter in Richtung Türrschmidtstraße.
Am Vormittag, gegen 7 Uhr 45, zeigte eine Passantin bei der Polizei eine Sachbeschädigung an einem Haus in der Lauenburger Straße in Steglitz an. Hier hatten Unbekannte ebenfalls die Hauswand mit Farbbeuteln beworfen und ähnliche Schriftzüge angebracht.
In linken Kreisen wird derzeitig kräftig zu weiteren Ausschreitungen aufgerufen. “Die bevorstehende Räumung der Liebig14 werden wir nicht hinnehmen. Wir werden die Räumung, sollte sie stattfinden, so teuer wie möglich machen. Treffen wir die Verantwortlichen dort, wo wir nur können!” hieß es aus deren Kreisen.
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Solange es die Richtigen trifft, ist der Protest – sei es auch ein gewaltsamer – unterstützungswert und legitim !
linke Faschos setzen demokratische Regeln außer Kraft… das Ende der Weimarer Republik lässt grüßen. Da waren die Kommunisten unter Thälmann auch der Auffassung, sich lieber mit ihren Gegnern zu prügeln, als mit den Sozialdemokraten eine Allianz gegen Hitler einzugehen.
toll, da lassen die eigentümer auf staatskosten räumen, um das objekt dann teurer – weil lerrstehend – zu verkaufen. und ich soll das mit meinen steuern bezahlen!?! die wußten doch was sie kaufen. ich fordere dazu auf die räumungskosten vom eigentümer zurück zu verlangen!