Musiala macht Absencen für erneuten Zusammenbruch verantwortlich

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Beim letzten Test vor Saisonbeginn bereitete Jamal Musiala dem FC Bayern erneut Sorgen: Der Mittelfeldspieler musste nach seiner Einwechslung beim 4:2-Sieg in Heidenheim behandelt und vorzeitig ausgewechselt werden. Die Szene wirft Fragen vor dem anstehenden Supercup gegen Borussia Dortmund auf.

Behandelt auf dem Rasen – Musiala verlässt das Spiel

Musiala kam wie mehrere Stars der Münchner erst nach der Pause in die Partie und wurde nur wenige Minuten später am Boden liegend vom medizinischen Team versorgt. Mit- und Gegenspieler bildeten einen Kreis, um dem 23-Jährigen Sichtschutz zu geben. Kurz darauf verließ er das Feld auf eigenen Beinen, nahm aber nicht mehr am Spielgeschehen teil.

Medizinisches Team versorgt einen Spieler am Boden auf dem Spielfeld
Mediziner versorgen einen Spieler auf dem Rasen — Sichtschutz durch Mitspieler.

Trainer Vincent Kompany hatte ihn in der 69. Minute wieder ausgewechselt. Insgesamt gewann Bayern mit 4:2 beim 1. FC Heidenheim; das Ergebnis fiel erst in der Schlussphase zu Gunsten der Gäste.

Vorgeschichte: ähnliche Vorfälle gegen Leipzig

Nur wenige Tage zuvor hatte Musiala bereits im Test gegen RB Leipzig einen beunruhigenden Vorfall erlebt. Damals war er kurzzeitig regungslos auf dem Rasen liegengeblieben und danach benommen vom Feld gegangen.

Spieler liegt regungslos auf dem Rasen, medizinische Betreuung neben ihm
Ähnlicher Vorfall im Test gegen Leipzig: Musiala blieb kurz regungslos liegen.

Auf Instagram erklärte der Nationalspieler nach dem Leipzig-Spiel, bei ihm seien vorübergehende, kurz auftretende Absencen festgestellt worden. Diese würden auf eine neurologische Funktionsstörung zurückgeführt und seien medizinisch gut behandelbar. Musiala betonte, dass er derzeit fachärztlich betreut werde und diese Erscheinungen zurzeit zu seinem Alltag gehörten.

Kaderentscheidungen und Spielverlauf

Kompan y hatte zahlreiche Stammkräfte geschont. Torhüter Manuel Neuer, Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich und Tom Bischof standen gar nicht im Kader; der Klub nannte dafür Maßnahmen zur Belastungssteuerung.

Dayot Upamecano, der gerade erst ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war, stand hingegen in der Startelf. Über weite Strecken boten die Bayern in der ersten Halbzeit wenig Torgefahr.

Wie sich das Spiel entwickelte

Heidenheim ging früh durch Yannik Wagner (5.) in Führung. Felipe Chávez, ein Eigengewächs der Bayern, erzielte mit einem sehenswerten Freistoß den Ausgleich (25.). Kurz vor der Pause traf Julian Niehues per Direktabnahme zum 2:1 für den FCH (44.).

Nach dem Seitenwechsel glich Arijon Ibrahimovic per Foulelfmeter aus (47.). In der Schlussphase drehten die eingewechselten Luis Díaz (78.) und Nathaniel Brown (83.) die Partie zugunsten der Gäste.

Für die Bayern ist das Duell in Heidenheim der letzte Test vor dem Pflichtspielstart. Am kommenden Samstag steht im Supercup das Eröffnungsspiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund an.

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