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Nach 44 Jahren in der Baubranche zieht sich die Groth Gruppe aus dem aktiven Geschäft zurück. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben rund 13.600 Wohnungen entwickelt hat, beendet seine Tätigkeit – Geschäftsführer Thomas Groth macht unter anderem die Bürokratie für die Entscheidung verantwortlich und sagt: „Es macht keinen Spaß mehr.“
Rückzug nach vier Jahrzehnten
Die Mitteilung markiert das Ende einer langen Firmenära. In fast eineinhalb Generationen hat die Groth Gruppe zahlreiche Wohnprojekte geplant und umgesetzt.

Konkrete Angaben dazu, welche Gesellschaftsteile sofort stillgelegt oder in welcher Form abgewickelt werden, wurden vom Unternehmen bisher nicht detailliert genannt.
Bürokratie als zentrales Argument
Thomas Groth nennt regulatorische Hürden und Verwaltungsaufwand als einen entscheidenden Faktor für den Rückzug. Seine Formulierung verdeutlicht eine wachsende Frustration mit Prozessen, die aus Sicht der Geschäftsführung die Arbeit erschweren.

Unklare Folgen für Projekte und Beschäftigte
Welche Auswirkungen die Stilllegung für bereits geplante oder im Bau befindliche Vorhaben in Berlin haben wird, ist offen. Es bleibt unklar, ob laufende Projekte an Dritte verkauft, übernommen oder eingestellt werden.
Ebenso ist derzeit nicht bekannt, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Entscheidung betroffen sind oder welche rechtlichen und vertraglichen Folgen daraus entstehen.
Ein Signal für die Debatte um Wohnungsbau
Der Schritt der Groth Gruppe führt die Diskussion über Rahmenbedingungen für Bauunternehmen wieder vor Augen. Für Beobachter ist die Aussage des Geschäftsführers ein Hinweis darauf, dass Unternehmen bürokratische Hemmnisse als wachsendes Problem empfinden.
Von: Michael Gneuss












