Bahnstreik aktuell: Bahn kaum vorbereitet – Chaos für Reisende und S-Bahn-Pendler befürchtet
Berlin – Am Mittwoch und Donnerstag wird die Deutsche Bahn im Güterverkehr, im Personalverkehr und im S-Bahn Verkehr bestreikt. Die Streiks im Güterbahnverkehr beginnen am Mittwoch um 20.00 Uhr und enden am Donnerstag um 10.00 Uhr. Die Streiks im Personenverkehr und im S-Bahnnahverkehr beginnen am Donnerstagmorgen um 04.00 Uhr und enden um 10.00 Uhr.
Die GDL hatte diesen Streik sehr kurzfristig angekündigt. Wegen der kurzen Vorlaufzeit konnte sich die Bahn nur ungenügend auf den Arbeitskampf einstellen. Die DB will sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf die von der Lokführergewerkschaft GDL sehr kurzfristig angekündigten Streiks im Personen- und Schienengüterverkehr einstellen.
Aufgrund der am Mittwochabend vorliegenden Informationen der GDL, wonach die Streiks im Personenverkehr von Betriebsbeginn bis 10 Uhr dauern werden, müssen viele Berufspendler oder Schüler damit rechnen, nicht wie gewohnt mit dem Zug zur Arbeit oder zur Schule fahren zu können.
Die DB bedauert diese drastischen Einschränkungen für ihre Kunden sehr und setzt zusätzlich mehrere hundert Mitarbeiter ein. Verstärkt wird vor allem das Service-Personal in den Betriebszentralen und Transportleitungen, aber auch im direkten Kundenkontakt an den Bahnhöfen und bei der Reisendeninformation.
Das können Reisende tun
Reisende können sich ab sofort unter der kostenlosen Servicenummer 08000 99 66 33 informieren. Details sind auch unter www.bahn.de/aktuell oder für Nutzer von mobilen Endgeräten unter m.bahn.de/ris erhältlich. Fahrgästen, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten können, bietet die DB die Möglichkeit, Fahrkarte und Reservierung in einem DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstatten zu lassen. Alternativ können Reisende den nächsten, gegebenenfalls auch höherwertigen Zug nutzen. In diesem Fall wird bei Angeboten wie dem Sparpreis auch die Zugbindung aufgehoben.
Im Schienengüterverkehr wird vor allem die Versorgung von Kraftwerken, Hochöfen und anderen zentralen Industrien gewährleist. Die rund 5.000 Kunden von DB Schenker Rail werden aktuell und regelmäßig per E-Mail über die Auswirkungen des Streiks informiert. Es kann zu Verspätungen und auch Zugausfällen kommen, einen Stillstand wird es jedoch nicht geben.
Im Internet unter www.dbschenker.com/de/rail finden die Kunden stets die relevanten Informationen und können mögliche Folgen auf ihre Produktionsprozesse abschätzen.
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