Qualität aller Berliner Badegewässer durch Starkregenfälle verunreinigt

Wie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt mitteilte, ist durch die unwetterartigen Starkregenfälle in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag mit erheblichen Verunreinigungen der Berliner Badegewässer zu rechnen.

Die damit verbundene Einspülung von Regenwasser und zum Teil ungeklärten Abwässern führt erfahrungsgemäß zu einer erhöhten Belastung mit Krankheitserregern. Diese mikrobielle Belastung ist vorübergehend und wird einerseits durch die Selbstreinigungskräfte des Gewässers und bei fließenden Gewässern u.a. durch den natürlichen Abfluss bis zur Normalisierung verringert.

Aufgrund der aktuellen Wettersituation kann abweichend von den vorliegenden Messergebnissen an einzelnen Badestellen tatsächlich eine deutlich verschlechterte Qualität der Badegewässer gegeben sein. Deshalb wird bis zum Vorliegen von neuen Untersuchungsergebnissen aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes bis auf weiteres empfohlen, in den Berliner Gewässern nicht zu baden. Probenahmen an den einzelnen Badestellen wurden vom LAGeSo veranlasst. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse ist von den Verunreinigungen – insbesondere die unter dem Einfluss der gesamten Innenstadt stehende Unterhavel – betroffen.

Die Untersuchungsstelle ist mit den ihr zur Verfügung stehenden Kapazitäten bemüht, die Untersuchungsergebnisse an den Badestellen schnellstmöglich zu liefern. Die jeweils aktuellen Beurteilungen werden unverzüglich auf der Homepage des LAGeSo – www.badegewaesser.berlin.de – veröffentlicht.

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