Studierende sollen Berlin zu ihrem ersten Wohnsitz machen
Wissenschaftssenator Zöllner hat die zum Sommersemester neu nach Berlin kommenden Studierenden aufgefordert, Berlin zu ihrem ersten Wohnsitz zu machen.
Davon profitieren sowohl die Studierenden, die ein Begrüßungsgeld von 100 Euro erhalten, als auch die Stadt, die für jeden Bürger ca. 3.600 Euro aus dem Länderfinanzausgleich erhält. Allerdings nur, wenn sich die
Studierenden in Berlin mit erstem Wohnsitz anmelden.
Zöllner erklärte, dass jede Studentin, jeder Student, der neu nach Berlin kommt, hier herzlich willkommen sei. Studierende seien eine Bereicherung für Berlin, sie verjüngen die Stadt und tragen nicht zuletzt als Fachkräfte von morgen zur Ansiedlung wissensbasierter Unternehmen bei. Wissenschaftssenator Zöllner sagte wörtlich: “Wir haben die Studienanfängerplätze seit 2006 von 20.000 auf 30.000 ausgebaut. Damit bieten wir sowohl Berliner Landeskindern als auch jungen Menschen aus anderen Ländern Studiermöglichkeiten an den attraktiven Berliner Hochschulen – und dies ohne Studiengebühren.”
Im Jahr 2010 beantragten ca. 14.000 Studierende Begrüßungsgeld, insgesamt wurden ca. 1,4 Millionen Euro an Begrüßungsgeld ausgezahlt. Durch den Finanzausgleich sind jedoch ca. 48 Millionen Euro zusätzlich in den Berliner Landeshaushalt geflossen.
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