PETA mahnt zur Vorsicht: Tiere in den Holzhaufen verbrennen qualvoll im Osterfeuer
Pünktlich zum Osterfeuer weist die Tierschutzorganisation PETA darauf hin, dass sich in den angesammelten Holzhaufen vielfach Wildtiere wie Mäuse, Igel und Vögel verstecken. Einige Tiere nisten sogar im Brennholz.
Schon lange vor Ostern wird in vielen Gemeinden Brennholz für das traditionelle Osterfeuer gesammelt. Wird das Osterfeuer angezündet, verbrennen die Tiere oft qualvoll. Deshalb bittet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. alle Verantwortlichen, das Holz erst am gleichen Tag anzuhäufen oder den Haufen vor dem Anzünden einmal komplett umzuschichten. Nur so haben die Tiere die Möglichkeit, den Todesflammen zu entkommen.
„Viele Tiere sterben jedes Jahr qualvoll in den Flammen“, sagt Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA. „Teilweise laufen sie brennend aus den Holzhaufen heraus.“ Außerdem gibt PETA zu bedenken, dass beim Verbrennen von Plastik, Reifen oder Sondermüll giftige Dämpfe entstehen können. Deswegen sollten die Verantwortlichen darauf achten, nur Holz und Reisig zu verbrennen.
Foto: Peta / Marc Rehbeck
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