Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin führten in Berlin und Brandenburg Hausdurchsuchungen bei Union-Fans in Berlin und Brandenburg durch. Dabei ging es um die Sicherung von Beweismitteln im Zusammenhang mit den Ausschreitungen anlässlich des Fußballspiels des Djurgardens IF und dem 1. FC Union in Stockholm.

Betroffen waren 32 Personen, die im Verdacht stehen, am 25. Januar 2014 bei den Ausschreitungen in einem Fußballstadion in Stockholm beteiligt gewesen zu sein. Am heutigen Donnerstag durchsuchten 130 Beamte mit entsprechenden Durchsuchungsbeschlüssen insgesamt 31 Objekte in Berlin und Brandenburg.

Dabei wurden nach Aussage der Polizei umfangreiche Beweismittel (u.a. Speichermedien und Kleidungsstücke) gesichert und beschlagnahmt. Bei insgesamt 20 Tatverdächtigen wurden erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt. Gegen alle Verdächtigen wird wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ermittelt.