Bahnstreik: Zugverkehr normalisiert sich – Nächste Woche neuer Streik möglich

Die Züge im Nah-, Regional- und Fernverkehr verkehren nach Ende des GDL-Warnstreiks wieder, allerdings kommt es weiterhin zu Behinderungen.

Im Nah- und Regionalverkehr werden die Züge in den meisten Regionen voraussichtlich im Laufe der Nachmittags- und Abendstunden wieder fahrplanmäßig verkehren. Im Fernverkehr müssen Reisende noch bis in den späten Abend mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen, da die betroffenen Züge und auch das Personal erst nach einigen Stunden wieder an den vorgesehenen Einsatzstellen zur Verfügung stehen.

Unterdessen zieht Gewerkschaft der Lokführer für sich eine positive Bilanz. Bundesweit sind heute von 8.30 bis 11.30 Uhr weit mehr als 80 Prozent der Züge der Deutschen Bahn (DB) und der sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen – G6 – ausgefallen oder haben sich massiv verspätet.

So ist beispielsweise in den Großräumen Köln, Essen und Stuttgart der komplette Eisenbahnverkehr zum Erliegen gekommen. Dies ist nur mit einem sehr guten Organisationsgrad und einer flächendeckenden Beteiligung der GDL-Mitglieder bei der DB und den Privatbahnen der G6 möglich.

Die GDL hatte am heutigen Tag bewusst einen späteren Zeitraum gewählt, um sowohl Berufspendler nicht zu beeinträchtigen, als auch den Wochenendpendlern ab Mittag einen funktionsfähigen Eisenbahnverkehr zu gewährleisten. Von den Streiks ausgenommen war diesmal die S-Bahn Berlin.

Laut Gewerkschaft haben die Arbeitgeber bereits ihre erste gelbe Karte gezeigt bekommen. Die Urabstimmung unter allen GDL-Mitgliedern läuft, und am 7. März erfolgt die Auszählung. „Jeder halbwegs Sportbegeisterte weiß, dass maximal zwei gelbe Karten verteilt werden, bevor die rote kommt. Die GDL ist bereit, diese Auseinandersetzung auch noch länger und intensiver zu führen. Auch dies ist nicht nur allen Arbeitgebern, sondern auch der Öffentlichkeit bekannt“ so Weselsky. Dies bedeutet es sind für kommende Woche weitere Streiks geplant.

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Kommentare

Es gibt zurzeit 3 Kommentar/e zu dem Beitrag.

  1. Am 25.Feb 2011 schrieb Kirchber:

    Meine Meinung: Ihr könnt froh sein so ein guten Job zu haben also mäckert nicht über den LOHN !!!! Was soll das? andere menschen verdienen nicht mal ansatzweise so viel wie ihr!!! mit der Streik Scheisse zieht nur unschuldige leute mit darein hoffe das Ihr das wisst!, Ich als DB hätte alle Lockfrührer entlassen die mit Streiken!!! Es gibt so viele arbeitslose die für die DB so arbeiten würden so wie sie nun ist besser als garkeinen JOB!!!!

  2. Am 26.Feb 2011 schrieb Bak:

    Mit Streikzeiten zu Berufspendlerzeiten setzen die Lokführer im Interesse Ihrer eigenen Arbeitsplatzvorteile Arbeitsplätze anderer bewusst aufs Spiel, denn das pünktliche Erreichen des Arbeitsplatzes ist Arbeitnehmerrisiko. Dies ist – wie so vieles in dieser Republik – zutiefst unsolidarisch. Aus diesem Grung kommt es dann wohl auch zu solchen (verständlicher-weise) – wütenden Stellungnahmen wie die des Kirchber.

  3. Am 27.Feb 2011 schrieb moritz:

    Ich habe kein Verständnis mehr für die Streiks. Ich muss pünktlich zum Arbeitsplatz kommen trotz Streik. Konflikte können nur durch Gespräche gelöst werden

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