Zwischenbilanz Bahnstreik – Noch bis Samstag Einschränkungen
Knapp 70 Prozent der Züge der bestreikten privaten Schienenpersonen-nahverkehrsunternehmen waren vom Streik betroffen. Fast zum kompletten Stillstand kam es auf den meisten Linien der Vogtlandbahn. Aber auch beim metronom und der Ostdeutschen Eisenbahn lief so gut wie nichts mehr.
Die Mitglieder beteiligen sich nach wie vor zu 100 Prozent am Streik. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky ärgert sich dennoch: „Die Arbeitgeber nehmen jetzt aber richtig viel Geld in die Hand, um unsere Streiks zu unterwandern. So kaufen sie teure Schienenersatzverkehre ein. Aber auch ihre Führungskräfte sitzen jetzt im Führerstand. Deshalb bleiben insgesamt auch weniger Züge stehen“.
Der Arbeitskampf dauert insgesamt 48 Stunden, daher noch bis Samstag früh 2.00 Uhr.
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