Tatverdächtiger wegen Messerattacke an Gerhard-Hauptmann-Schule festgenommen
Friedrichshain-Kreuzberg – Wie die Staatsanwaltschaft Berlin am Freitag bekannt gab, führten intensive Ermittlungen am Dienstagabend zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Der 18-Jährige soll auf dem ehemaligen Schulgelände der Gerhard-Hauptmann-Schule einen Mann hinterrücks niedergestochen haben.
Laut Staatsanwaltschaft soll der Festgenommene am 14. November 2013, gegen Mitternacht auf dem Schulhof der als Flüchtlingsunterkunft genutzten Schule in der Ohlauer Straße, einem 20-jährigen Mann mit einem Messer mehrmals von hinten gegen den Kopf und den Oberkörper gestochen haben. Dabei wurde das Opfer schwer verletzt.
Der Grund für die Attacke war demnach die Verärgerung des Tatverdächtigen darüber, dass das Opfer sich geweigert hatte, seine Zigarette und seinen Whisky mit dem Beschuldigten zu teilen. Nach der Tat flüchtete der 18-Jährige vom Tatort.
Der Täter wurde schließlich am 26. November 2013 bei einer Messerstecherei in einem Flüchtlingswohnheim bei Strausberg festgenommen. Anschließend wurde er von der Staatsanwaltschaft Berlin einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Am gestrigen Donnerstag wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft dauern die Ermittlungen weiter an.