Massenrangelei in der Karl-Marx-Straße – Ehemalige “Hells-Angels” mischten kräftig mit
Neukölln – Am Montagabend kam es zu einer Massenrangelei zwischen rund 30 Personen in der Karl-Marx-Straße. Dabei ordnet die Polizei einige der Beteiligten dem Rockermilieu zu. Sie gehörten demnach dem verbotenen Rockerclub “Hells-Angels-Berlin-City” an.
Etwa 20 Uhr geriet eine Gruppe türkischstämmiger Personen in der Karl-Marx-Straße in Streit. Dieser endete mit einer handfesten Schlägerei. Dabei wurde auch Reizgas versprüht. Dadurch erlitten auch mehrere Polizisten, die alarmiert worden waren, Atemwegsreizungen.
Das Gerangel verlagerte sich kurzzeitig auf die Fahrbahn, wobei der Verkehr behindert wurde. Zudem bedrohte ein 44-Jähriger einen Polizisten mit einem Messer. Erst nachdem sich die Beamten mit Pfefferspray verteidigten, ließ der Angreifer die Waffe fallen und wurde festgenommen. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend auf freien Fuß gesetzt.
Laut Polizei gehören einige der beteiligten Personen dem verbotenen Rockerclub “Hells-Angels-Berlin-City” an. An der Schlägerei beteiligt war demnach auch Kadir P., der ehemalige Chef des Clubs.
Nachdem die Personalien festgestellt wurden, erteilten die Polizisten Platzverweise und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Landfriedensbruchs ein. Über den genauen Grund der Schlägerei liegen derzeitig keine weiteren Erkenntnisse vor.