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Am Freitagvormittag gegen 10.30 Uhr fuhr ein Auto mit hoher Geschwindigkeit in die Fußgängerzone von Hofgeismar (Nordhessen) und verletzte dabei mehrere Menschen. Nach Polizeiangaben erlitten insgesamt acht Personen Verletzungen, vier wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.
Einsatzkräfte vor Ort
Polizei und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Verletzt wurden nach aktuellem Stand vor allem Passanten mit Schürf-, Prell- und Schockverletzungen; nach bisheriger Einschätzung gab es keine Hinweise auf lebensgefährliche Verletzungen unter den Betroffenen.

Der Bereich der Fußgängerzone wurde großräumig abgesperrt. Augenzeugen berichten von sichtbarem Sachschaden an Ladenfronten und Mobiliar.
Fahrer in kritischem Zustand
Der Fahrer des Pkw, ein 68‑Jähriger aus Hofgeismar (Landkreis Kassel), wurde vor Ort vom Notarzt behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bezeichnete seinen Zustand als kritisch.
Passanten leisteten dem Mann noch im Fahrzeug Erste Hilfe, bevor Rettungskräfte übernahmen.
Wie der Unfall nach Angaben von Zeugen ablief
Zeugen sagten den Einsatzkräften, der Mann sei zuvor an einem Zebrastreifen unweit der Mühlenstraße aufgefallen und habe offenbar medizinische Probleme gezeigt. Als Ansprechversuche unternommen wurden, beschleunigte der Wagen.

Der Mercedes raste daraufhin in die Fußgängerzone, erfasste mehrere Passanten, prallte gegen Außenständer von Geschäften und krachte schließlich in die Schaufensterfront eines Kaufhauses, wo das Fahrzeug kurz darauf zum Stillstand kam.
Ortseindruck und Folgen
Fotos und ein Video zeigen Sitzpolster, Tischplatten und Regale auf der Straße sowie kleine Eimer mit Straßenmalkreiden. Ein Feuerwehrfahrzeug, Absperrbänder und Warnhütchen sind zu sehen. Die Fußgängerzone ist von Fachwerkhäusern gesäumt.
Der Unfall hinterließ hohen Sachschaden an den Ladenfronten und in der Einkaufsstraße. Die Polizei ermittelt weiter zu den Umständen des Vorfalls.
dpa











