Erste Scheiben eingeschlagen – Polizei und Migrantenverbände wollen friedliches MyFest
So wie im Bild, versuchen viele Geschäftsleute in Kreuzberg und Friedrichshain dieser Tage ihre Schaufensterscheiben zu verbarikadieren.
Schon am Freitagfrüh gab es im Vorfeld des 1. Mai Steinwürfe auf die Fensterfront einer Bankfiliale in Charlottenburg. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma alarmierte die Polizei. Gegen 3 Uhr hatte er zwei mittels unbekannten Gegenständen beschädigte Scheiben im Vorraum einer Bankfiliale am Kurfürstendamm entdeckt. Bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Unterdessen planen Polizei und Migrantenverbände, wie bereits in den Vorjahren, am 1. Mai zusammen zu arbeiten. Der Direktor beim Polizeipräsidenten, Bernhard Kufka, verantwortlich für die polizeilichen Maßnahmen rund um das Kreuzberger MyFest, will mit den Vorsitzenden diverser Migrantenverbände und Moscheevereinen zusammen kommen.
Ein Treffen wird um 12 Uhr auf dem Mariannenplatz am Feuerwehrdenkmal stattfinden.
Alle Beteiligten wollen das gemeinsame Ziel eines gewaltfreien 1. Mai in Kreuzberg erreichen. Der öffentliche Schulterschluss angesehener Persönlichkeiten der jeweiligen Community mit der Berliner Polizei unterstreicht dieses gemeinsame Anliegen.
Foto: Geschäftsleute sichern ihre Scheiben / Kreuzberg 2010
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