Guttenberg in Friedrichshain getortet – “Nächstes Mal bitte Käsesahne” (Video)

Guttenberg in Friedrichshain getortet – “Nächstes Mal bitte Käsesahne” (Video)

Am Donnerstag traf Karl Theodor zu Guttenberg in Friedrichshain auf den Piraten Stephan Urbach. Geplant war eine Diskussion über die Freiheit des Internet. Denn Guttenberg soll künftig auf EU-Ebene als Berater für freies Internet in politisch instabilen Regionen agieren.

Für den Job engagiert hat ihn die EU-Kommissarin Neelie Kroes. Damit betritt er die Politik durch die Hintertür und könnte so seine Stellung nach und nach wieder festigen. Kritiker befürchten, dass der Ex-Verteidigungsminister über die Station EU wieder nach Deutschland schwappen könnte.

Zwar hat der Mann hierzulande noch viele Fans, aber nicht alle verzeihen ihm die Lügenorgie um seine Doktorarbeit und wollen dementsprechend seine Rückkehr verhindern. Dazu zählt auch die Hedonistische Internationale. Die bezeichnet sich selbst als Idee und nicht als Organisation. Demnach organisiert man sich in verschieden Bündniskonstellationen, um dann in Aktion zu treten. Hedonismus sieht man hier nicht als reine Spaßgesellschaft, sondern als Chance, Bestehendes zu überwinden.

Man will also Politik und Spaß irgendwie verbinden. So geschehen gestern Abend. Die „Tortung“ von zu Guttenberg sollte ein Zeichen dafür sein, dass man mit Händen und Füssen gegen eine Rückkehr des „Lügenbarons“ in die deutsche Politik „kämpfen“ wird und sei es mit einem Stück Sahnetorte. Auf der Internetseite der Hedonisten wird schon darauf verwiesen, dass jeder Versuch der Rückkehr „geahndet“ wird.

Nach außen hin nahm Guttenberg den Angriff gelassen hin. Er hätte nur beim nächsten Mal gern „Käsesahne“. Eines hat die Aktion auf jeden Fall schon mal bewirkt, bei seinen Fans ist sein Ansehen ob der coolen Reaktion gestiegen. Na dann: Guten Appetit!

Foto: YouTube: DigitaleKonditoren
Video: YouTube: DigitaleKonditoren