„Hastings TG 503“ bekommt Nano-Beschichtung
Nun kann die Restaurierung des Luftbrückenflugzeugs im AlliiertenMuseum beginnen. Die Arbeiten an der „Hastings TG 503“, die wegen „Vogelalarms“ im Mai aufgeschoben wurden, sollen sechs Wochen dauern.
Damals hatten sich Haussperlinge und Bachstelzen an mehreren Stellen im Rosinenbomber Nistplätze eingerichtet und dort gebrütet. Sie sind nun ausgeflogen. Davon hat sich in der vergangenen Woche ein Ornithologe überzeugt. Ab der kommenden Woche wird die „Hastings TG 503“, eines der beliebtesten Exponate des Museums, eingerüstet und mit einer schützenden Nano-Beschichtung versehen. Der französische Restaurantwaggon, das Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie und die Bronzeskulptur zum Fall der Berliner Mauer sind bereits in den vergangenen Monaten neu beschichtet worden.
„Unsere Großobjekte sind wertvolle Zeugnisse des Kalten Krieges“, erklärt Uta Birkemeyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im AlliiertenMuseum. „Die Nano- Beschichtung ist notwendig, um die Objekte für die Zukunft zu erhalten, da sie auf dem Freigelände ständig Wind und Wetter ausgesetzt sind.“ Die spezielle Versiegelung schützt vor Korrosionsschäden und hat zudem einen Selbstreinigungseffekt zur Folge, so dass auf kostspielige Reinigungsmaßnahmen in Zukunft verzichtet werden kann.
Die Arbeiten am Luftbrückenflugzeug werden – gute Witterungsbedingungen vorausgesetzt – rund sechs Wochen in Anspruch nehmen.
An diesem Sonntag, 26. August 2012, wird das Flugzeug daher zum letzten Mal vor der Winterpause für Besucher geöffnet sein. Zwischen 11 und 17 Uhr öffnen sich dann jeweils zur vollen Stunde die Türen der „Hastings“. Im
Inneren der Maschine werden historische Filmausschnitte zur Geschichte der Berliner Luftbrücke gezeigt. Tickets zum Preis von einem Euro können zuvor beim Wachpersonal in der Cafeteria erworben werden.
Foto: Hastings TG 503 / Presse AlliiertenMuseum