Vermisster Bankmitarbeiter zerstückelt aufgefunden – Kopf des Opfers war gekocht

Vermisster Bankmitarbeiter zerstückelt aufgefunden – Kopf des Opfers war gekocht

Im Fall des 37-jährige vermissten Kreuzberger Bankmitarbeiters, Carsten S., wurden am Dienstag neue, grausige Einzelheiten bekannt, die nicht nur den Ermittlern den Atem verschlagen. Die Staatsanwaltschaft geht von einen Sexual-Mord aus.

Das Opfer galt seit dem 1. Januar 2012 als verschollen. Noch am Neujahrstag hatte der Kreuzberger Bankmitarbeiter gegen 23.30 Uhr einen höheren Geldbetrag von einem Geldautomaten der Berliner Sparkasse am Mehringdamm abgehoben. Seinem Freund hatte er nur gesagt, dass er verabredet sei. Dann war der Mann verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt.

Die Ermittlungen wurden an die 5. Mordkommission übertragen. Die kam dem Täter durch einen Notruf des Mörders auf die Spur. Nachdem dieser versucht hatte, sich die Pulsadern aufzuschneiden, rief er den Notarzt. Der brachte dann die Polizei auf die Spur des 43-Jährigen Michael S.

Als die Polizeibeamten am Dienstag zu der Wohnung in der Mariendorfer Markgrafenstraße kamen, fanden sie den Mann aufgrund selbst zugeführter Schnittwunden schwer verletzt vor. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Was die Ermittler dann bei der Durchsuchung der Wohnung fanden, lies ihnen vermutlich den Atem stocken. Die Leiche des Opfers war in Einzelteile zertrennt. Die Gliedmaßen, die mit einem scharfen Gegenstand vom Körper abgeschnitten waren, lagen in Plastiktüten verpackt in der Wohnung verteilt. Die Polizei fand den Kopf des Opfers in gekochtem Zustand vor.

Zwischenzeitlich hat Michael S. die Tat gestanden. Laut Staatsanwaltschaft geht man nach der erfolgten ersten Vernehmung des Mörders davon aus, dass die Tat sexuell motiviert war.