Charité-Streik: Tochterfirma CFM streikt auch diese Woche – Einschränkungen befürchtet

Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte, wird der Streik bei der Charité-Tochterfirma CFM auch in dieser Woche fortgesetzt. Somit streiken auch am Montag rund 600 CFM-Beschäftigte. Durch den CFM-Streik kommt es an allen Standorten des Universitätsklinikums zu starken Einschränkungen, so dass der Klinikbetrieb der Charité durch den Streik in absehbarer Zeit wieder gefährdet ist.

Die CFM gehört zu den Dienstleistern, der für diverse Aufgaben, u.a. Küche, Post, Logistik, Reparaturen, OP-Sterilisation oder auch Krankentransporte verantwortlich ist. Die Charité ist an ihrer eigenen Servicegesellschaft mit 51 Prozent der Anteile beteiligt. Die restlichen 49 Prozent werden von VAMED Deutschland, der Dussmann Gruppe und Hellmann Worldwide Logistics gehalten.

Heike Spies, ver.di-Gewerkschaftssekretärin sagte dazu: „Die Arbeitgeberseite hat bislang nicht reagiert, daher wird der Streik auf unbestimmte Zeit nicht nur fortgesetzt, sondern auch ausgeweitet.“

Ziel der Streikenden ist ein Tarifvertrag, der ihnen bislang verwehrt wird. „Außerdem sind deutliche Lohnerhöhungen überfällig, da viele der CFM-Beschäftigten für Löhne zwischen fünf und sieben Euro pro Stunde arbeiten“, so Heike Spies.

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