Charitéstreik: Charité Facility Management GmbH verweigert Abschluss einer Notdienstvereinbarung
Laut Gewerkschaft ver.di verweigert die Geschäftsführung der Charité Facility Management GmbH (CFM) den Abschluss einer Notdienstvereinbarung. Diese Vereinbarung legt fest, welche Bereiche der medizinischen Serviceleistungen als Minimalabsicherung weitergeführt werden müssen, um die Gesundheit und das Leben der Patienten während des Streiks nicht zu gefährden.
Die CMF weigert sich die Verantwortung für die Absicherung der notwendigen Infrastruktur zu übernehmen. Bei den Verantwortlichen der Charité kommen erste Befürchtungen auf, dass dann der Notdienst nicht mehr gewährleistet werden könnte.
Zwischenzeitlich hat die CFM-Geschäftsführung Streikbrecher organisiert, um für die Charité-Tochterfirma die Streikfolgen abzumildern. Diese Personen kommen teilweise aus anderen Bereichen des Unternehmens oder werden von Leiharbeitsfirmen von außen eingekauft. Möglicherwiese will man so Gespräche über einen Notdienst vermeiden und verhindern, dass die Gewerkschaft es schafft, einen Tarifvertrag durchzusetzen.
Seit dem 02. Mai 2011 befindet sich nicht nur die Charité im Arbeitskampf, sondern auch die mehrheitliche Tochter Charité Facility Management GmbH (CFM). Laut ver.di werden den Beschäftigten Tarifverhandlungen verweigert. Die Beschäftigten der CFM haben ihren Streik fortgeführt und weiten diesen derzeit täglich aus.
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