De Maizière trifft Generalsekretär der VN, Ban Ki-moon – Noch keine Bodentruppen

Thomas de Maizière tifft im Rahmen seiner USA-Reise den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon. Angesichts der Lage in Libyen und anderen VN-mandatierten Operationen stellte der Minister heraus, dass der direkte Informationsaustausch wesentlich für die weitere gemeinsame Vorgehensweise sei.

Thomas de Maizière will keine zusätzlichen Diskussionen anheizen. Dennoch spricht der Verteidigungsminister bisher nur davon, dass zum jetzigen Zeitpunkt, keine militärische Unterstützung durch Bodentruppen erforderlich ist.

De Maizière betonte, dass die Versorgung mit Hilfsgütern selbst in der umkämpften libyschen Hafenstadt Misrata immer noch ohne militärische Unterstützung möglich sei. Trotzdem bereite sich die Europäische Union weiterhin auf den Fall vor, dass militärische Hilfe einmal benötigt wird.

Der Minister traf sich in New York auch mit Susan E. Rice, Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen. Wie de Maizière betonte, komme es ihm darauf an, gegenseitige Positionen auszutauschen und die guten Beziehungen weiter zu festigen.

Der USA-Besuch ist für ihn die fünfte Auslandsreise als Verteidigungsminister. Er absolvierte bisher Truppenbesuche in Afghanistan und auf dem Balkan, reiste zum Antrittsbesuch nach Paris und nahm am NATO-Treffen in Brüssel teil.

Das Programm wird in Washington fortgesetzt. Hier wird sich de Maizière mit seinem amerikanischen Amtskollegen Robert Gates und Außenministerin Hillary Clinton treffen.

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