Die Berliner FREIHEIT sieht sich durch Wilders Erfolg in ihrer Position bestärkt

Berlin – Der als Rechtspopulist und Islamkritiker bekannte niederländische Politiker Geert Wilders ist bei den gestrigen Wahlen in zahlreichen Provinzparlamenten stärkste Kraft geworden. René Stadtkewitz (46), Bundesvorsitzender der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT in Berlin sagte dazu: „Dieser Erfolg in den Niederlanden bestätigt auch unsere Politik einer gesteuerten Zuwanderung und fordernden Integration“.

Geert Wilders sitzt mit seiner Partei für die Freiheit (PVV) seit den letzten Parlamentswahlen vor einem Jahr mit neun Abgeordneten im Parlament und toleriert ein Mitte-Rechts-Kabinett unter Regierungschef Mark Rutte. Gestern waren rund 13 Millionen stimmberechtigte Niederländer aufgerufen, die Abgeordneten der zwölf Provinzen zu wählen. Die Provinzparlamente entscheiden ihrerseits dann im Mai über die Machtverhältnisse in der Ersten Kammer, dem Oberhaus des niederländischen Parlaments. Sie besteht aus 75 Senatoren und kann vergleichbar zum deutschen Bundesrat wichtige Gesetze in Kraft treten lassen oder auch zu Fall bringen.

„Die Niederlande sind uns durch ihre drastischen Erfahrungen politisch etwas voraus“, kommentierte René Stadtkewitz die Entwicklungen der letzten Jahre im Nachbarland. „Aber seitdem Geert Wilders Einfluss auf die Regierung ausübt, ist dort die Zuwanderung aus islamischen Ländern stark zurückgegangen und in der Integrationspolitik sind entscheidende Verbesserungen sichtbar geworden.“

Geert Wilders war am 2. Oktober 2010 auf Einladung des Berliner Abgeordnetenhausmitglieds René Stadtkewitz nach Berlin gekommen und hielt dort eine Rede zur Islamisierung Europas. Seit dieser Veranstaltung treffen sich die beiden Politiker regelmäßig und vernetzen sich in ihrer politischen Arbeit.

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