Die LINKEN nörgeln an “falschen” Arbeitsmarktzahlen

Berlin – Die Bundesagentur für Arbeit meldet für Februar den Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Erwerbstätigkeit liegen demnach weiter auf Wachstumskurs und die Nachfrage nach Arbeitskräften scheint zu steigen. Im Februar sank die Arbeitslosenzahl um 33.000 auf 3.317.000 Menschen. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent zurück.

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen kommentierte dies so: “Der Arbeitsmarkt im Februar ist weiter im Aufschwung. Vor allem die Zahl der Arbeitslosengeldempfänger ist zurückgegangen. Hier zeigen sich Nachholeffekte aus der Krise. Alle Indikatoren am Arbeitsmarkt weisen in die richtige Richtung. Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit, die nunmehr auf dem niedrigsten Stand in einem Februar seit der Wiedervereinigung liegt. Die größte Herausforderung liegt zunehmend in der stetig wachsenden Zahl offener Stellen. Jetzt gilt es rasch Menschen zu finden und zu qualifizieren, die diese Stellen passgenau besetzen können.“

Die Linkspartei sieht das erwartungsgemäß anders und will sich diesem Optimismus auf keinen Fall anschließen. Und so nörgeln die Linken munter drauf los.
Die Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE, Caren Lay erklärte: „Mit ungebrochenem Optimismus wird lautstark vom Aufschwung gesprochen. Die Fakten zeigen: Belastbar ist das nicht. Der vermeintliche Aufschwung kommt bei den Menschen nach wie vor nicht an.

3,317 Millionen Menschen waren im Februar offiziell arbeitslos – sagt die Bundesagentur und freut sich Frau von der Leyen. DIE LINKE hat auch in diesem Monat nachgerechnet: Alle statistischen Tricks beiseitegelassen, sind 4,337 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die entstehenden Jobs sind in der Mehrzahl keine sozialversicherungspflichtigen, existenzsichernden Arbeitsplätze, sondern prekäre Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnbereich, befristete Stellen oder Minijobs.“

Die Linke fordert in diesem Zusammenhang einen gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn.

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