Champions League: Auftaktgegner für Bayern, BVB und Co.

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Die UEFA hat die Ligaphase der Champions League ausgelost und damit den Spielplan für die deutschen Teilnehmer festgelegt. Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart kennen jetzt ihre Gegner — sowie die Termine für die erste Phase, in der jedes Team acht Partien bestreitet.

Wer spielt wann? Die Auftaktpaarungen der deutschen Klubs

Bayern München beginnt die Titelverteidigung in der Königsklasse mit einem Heimspiel gegen den norwegischen Klub Bodø/Glimt am 10. September. Das zweite Gruppenspiel führt die Münchner am 13. Oktober nach Stavanger zu Viking. An den folgenden Spieltagen stehen Begegnungen gegen den FC Arsenal und Atlético Madrid an.

Der Saisonstart für Borussia Dortmund ist bereits für den 8. September terminiert: Zum Auftakt empfängt der BVB den FC Villarreal. RB Leipzig reist zum Debütanten Como 1907, während der VfB Stuttgart sein erstes Ligaphasen-Spiel zu Hause gegen Viking bestreitet.

Die Partien am letzten Vorrundenspieltag, dem 27. Januar, könnten über das Weiterkommen entscheiden: Bayern empfängt Real Betis Sevilla, Dortmund misst sich mit AEK Athen, Leipzig muss zu Feyenoord Rotterdam, der VfB reist zum PSV Eindhoven.

Ablauf und Technik der Auslosung

Die Ziehung fand in Monaco statt und begann um 18.00 Uhr. Die Zeremonie wurde live übertragen, unter anderem bei DAZN, im ZDF-Stream, bei Sky und auf der Website der UEFA. Bereits am Morgen veröffentlichte der Verband Details zur Einteilung der Lostöpfe.

Für die Auslosung kommen keine klassischen Kugeln mehr zum Einsatz: Seit rund zwei Jahren zieht die UEFA nur noch die Vereinsnamen, die anschließende Zuordnung der acht Gegner läuft automatisiert per Software. Das Verfahren dauert dadurch nur wenige Minuten.

Welche Regeln gelten beim Losverfahren?

Jedes Team erhält acht unterschiedliche Gegner, verteilt auf vier Töpfe. Aus jedem Topf kommen zwei Gegner; für jeden Klub ergeben sich so vier Heim- und vier Auswärtspartien. Zwei klare Beschränkungen bleiben bestehen: Clubs derselben Nation können nicht in der Ligaphase aufeinandertreffen, und kein Verein darf auf mehr als zwei Gegner aus demselben Land treffen.

Modus, Zeitplan und Bedeutung der Töpfe

Seit 2024/25 läuft die Champions League nicht mehr in klassischen Vierergruppen: Die 36 teilnehmenden Teams werden in einer einzigen Tabelle geführt. Kritiker bemängeln die Unübersichtlichkeit, Befürworter sehen andere Vorzüge. Entscheidend für die Schwierigkeit des Programms sind inzwischen die konkreten Gegnernamen — weniger die Topfzugehörigkeit.

Die neue Saison gilt als die 35. der Champions League-Geschichte. Die Qualifikationsspiele hatten bereits am 7. Juli begonnen, unter anderem auf den Färöern und in Malta. Die verbleibenden Qualifikanten standen erst am Mittwochabend fest — weniger als 20 Stunden vor der Auslosung. Der erste Spieltag der Ligaphase startet am 8. September; die Vorrunde endet am 27. Januar 2027. Das Finale ist für den 5. Juni 2027 in Madrid angesetzt.

Deutsche Klubs: Lostöpfe, Debütanten und Trainer

Mit vier Vertretern ist Deutschland erneut gut vertreten: Bayern München startet als einer der gesetzten Favoriten. Borussia Dortmund landete in Lostopf zwei, RB Leipzig in Topf drei und der VfB Stuttgart in Topf vier.

Als Neuling in der Champions League tritt Como 1907 an. Abgesehen von einem halb-offiziellen Mitropacup-Einsatz 1980/81 hatten die Lombarden zuvor keine Europapokalgeschichte. Für Como stehen unter anderem die deutschen Profis Marc Oliver Kempf und Nicolas Kühn auf dem Spielberichtsbogen, trainiert wird das Team von Cesc Fàbregas.

Zudem sind zwei deutsche Trainer bei ausländischen Klubs in der Königsklasse vertreten: Hansi Flick coacht den FC Barcelona, Dino Toppmöller ist Trainer beim französischen Vizemeister RC Lens.

Wer zählt zu den Favoriten?

Der Titelverteidiger Paris Saint-Germain hat die Chance auf einen dritten Sieg in Serie. Darüber hinaus gelten Barcelona, Rekordchampion Real Madrid sowie Englands Spitzenklubs FC Arsenal, Manchester City und FC Liverpool regelmäßig als potenzielle Favoriten.

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