Fête de la Musique 2026: Der Sommer wird zur Bühne

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Zum Fête de la Musique wird Berlin an diesem Tag erneut zu einer Stadt voller Konzerte. Die Musikschule Fanny Hensel lädt von 14 bis 20 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm in der Turmstraße 75 in Moabit ein – verteilt auf zwei Bühnen und mehrere Formate.

Programm in Moabit

Im Innenhof treten Ensembles und Bands aus verschiedenen Stilrichtungen auf. Die Open‑Air‑Bühne bietet Pop- und Rockprojekte ebenso wie klassische und weltmusikalische Formationen.

Open‑Air‑Bühne in einem Innenhof mit Band und Zuschauern
Die Open‑Air‑Bühne im Innenhof bietet Pop, Rock und mehr.

  • Outdoor‑Bühne (Innenhof): Vocal‑Experience‑Projekt (Pop), Band More Gain (Rock), Schlagwerk‑Ensemble, Bläser‑Ensemble, Lehrerband des Rosalind‑Franklin‑Gymnasiums, Tabla‑Ensemble Kamalesh Maitra (mit Laura Patchen), Samba‑Projekt (Janco Bystron), türkisches Saz‑ und Chorensemble (Leitung: Siddik Dogan), Klezmer Groove sowie als Jazz‑Abschluss die Foo Birds‑Big Band.

Im Vorderhaus organisiert die Galerie Nord Schaufensterkonzerte und kleinere Auftritte. Zu hören sind dort lokale Initiativen, DJ‑Sets und Ensembles aus verschiedenen Kulturen.

Das Rahmenprogramm aus der Galerie Nord umfasst das Moabiter Projekt „Imaginarium“, DJ‑Sets mit El Ce und F. Schelde, ein iranisches Ensemble, Vox Aurea sowie die Trommelgeister.

Was die Veranstaltung bedeutet

Die Fête de la Musique ist ein europaweit verbreitetes Musikfest, das seit 1982 die musikalische Vielfalt feiert. Die Musikschule Fanny Hensel beteiligt sich nach eigenen Angaben seit 2019 regelmäßig.

Publikum bei einem Straßenmusikfestival in Europa
Die Fête de la Musique feiert seit 1982 die musikalische Vielfalt in Europa.

Katharina Kaschny, Leiterin der Musikschule, sagt zum Anlass: „Musik verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und macht Freude.“

Die Schule, ihr Angebot und ihr Namenspatron

Die Musikschule ist zentral gelegen und nach eigenen Angaben sehr gefragt. Fast alle Orchesterinstrumente können dort erlernt werden; außerdem gehören Gesang, Rock, Pop, Jazz, Musik‑ und Tanztheater sowie Ballett zum Lehrplan. Mehr als zweitausend Schülerinnen und Schüler werden von über sechzig haupt‑ und nebenamtlichen Lehrkräften unterrichtet.

Namensgeberin der Einrichtung ist die Komponistin Fanny Hensel. Geboren wurde sie am 14. November 1805 in Hamburg als Fanny Zippora Mendelssohn (getauft Fanny Cäcilie Mendelssohn Bartholdy). Sie starb am 14. Mai 1847 in Berlin.

Hensel war Pianistin, Dirigentin, Konzertorganisatorin und komponierte in der Epoche der Romantik. Ihr Œuvre umfasst nach Zählung mehr als 460 Werke, von denen nur ein Teil veröffentlicht wurde. Der Großteil der Familienbestände wurde 1964 an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergeben. Zeitgenössisch war ihr eine musikalische Karriere und eine Veröffentlichungstätigkeit weitgehend verwehrt.

Weitere Informationen: Musikschule Fanny Hensel

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