NORA ODER EIN PUPPENHEIM
Mit NORA beleuchtet Henrik Ibsen die komplexe Beziehungsstruktur von Ehe und Familie. Er untersucht die fragilen Vereinbarungen auf denen diese beruhen.
Nora ist seit Jahren mit Torvald Helmer verheiratet, der nun endlich den erhofften Aufstieg fast geschafft hat. Er steht kurz vor seiner Ernennung zum Direktor der kommunalen Bankfiliale. Die beiden haben Kinder und halten sich für ein glückliches Paar. Wie brüchig diese Konstellation allerdings ist, zeigt sich als sie durch die schrittweise Aufdeckung eines lange zurückliegenden Vorfalles zu zerbrechen droht.
Nora hatte seinerzeit heimlich eine Unterschrift ihres Vaters gefälscht und damit ihren Mann vor dem finanziellen Ruin bewahrt. Als Torvald davon erfährt, reagiert er darauf mit Bestürzung, Beschimpfungen und Furcht vor dem Skandal in der Öffentlichkeit, obwohl er weiß, dass Nora aus Liebe zu ihm so gehandelt hat. Für Nora zeigt sich in seinem Verhalten, dass er die eigenen Interessen wichtiger nimmt, als ihr gemeinsames Leben. Sie kommt ihrerseits zu dem Schluss, dass sie lernen muss, mehr an sich „selbst zu denken“.
Es spielen: Peter Kurth (Advokat Helmer), Hilke Altefrohne (Nora, seine Frau), Andreas Leupold (Doktor Rank), Anja Schneider (Frau Linde), Gunnar Teuber (Rechtsanwalt Krogstad)
Regie: Jorinde Dröse
Bühne/Kostüme: Susanne Schuboth
Musik: Roderik Vanderstraeten
Dramaturgie: Carmen Wolfram
Serviceinfo
Termin: So, 05.06.2011 um 20 Uhr und Di 14.06.2011 um 19:30 Uhr
Ort: Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Stadtplan >>
Karten: 030/20221-115
Preis: 10 – 32 Euro
Foto: © Bettina Stöß
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