Rauschgiftfahndern gelingt Coup gegen Drogenszene

Die Polizei beschlagnahmte am Dienstag Betäubungsmittel mit einen Marktwert von etwa 330.000 Euro. Rauschgiftfahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) beim Landeskriminalamt Berlin gelang damit ein Coup gegen die Drogenszene.

Die Beamten nahmen gegen 12 Uhr einen 60-jährigen Drogenhändler aus Mitte und eine 24-jährige Frau aus Bayern nach einem Drogenhandel in der Wiesenstraße in Gesundbrunnen fest. Es wurden dabei 500 Gramm Marihuana sowie Geld beschlagnahmt.

Die Ermittlungen führten zu mehreren Durchsuchungsbeschlüssen in Berlin-Mitte, Berlin-Treptow, Bad Kissingen und Schweinfurt. Insgesamt beschlagnahmten die Fahnder in einer Wohnung in Mitte, einem Drogenbunker im Treptower Königsheideweg sowie bei dem 60-Jährigen, 6,2 kg Marihuana, 65 kg Haschisch, eine Schußwaffe samt Munition und Magazinen sowie typische Händlerutensilien.

Weiterhin wurden bei dem Mann etwa 80.000 Euro sowie Schuldscheine im Wert von etwa 70.000 Euro aufgefunden und beschlagnahmt. Die Durchsuchungen bei der 24-Jährigen führten zur Beschlagnahme einer geringen Menge Cannabis.

Der bereits einschlägig vorbestrafte Haupttäter wird heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls wegen gewerbsmäßigen Betäubungsmittelhandels in nicht geringen Mengen mit Waffen vorgeführt. Die 24-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.

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