Wahl-O-Mat: Wo Sie ihn nutzen können

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Der digitale Wahl-O-Mat für die Berlin-Wahl 2026 ist seit Montag online und steht allen Wahlberechtigten zur Verfügung. Nutzerinnen und Nutzer können mit dem interaktiven Tool ihre politischen Positionen mit denen der antretenden Parteien abgleichen.

Wahl-O-Mat jetzt direkt im Beitrag

Im Beitrag ist der Wahl-O-Mat eingebettet, so dass Interessierte das Tool ohne Seitenwechsel testen können. Sollte die Darstellung nicht korrekt laden, bietet die Seite eine alternative Möglichkeit, den Test aufzurufen.

Wie der Test arbeitet

Der Abgleich beruht auf 38 Thesen, zu denen man zustimmen, ablehnen oder neutral bleiben kann. Einzelne Aussagen lassen sich überspringen und mit einer höheren Gewichtung versehen, wenn sie einem besonders wichtig sind.

Digitales Abstimmungsinterface mit Thesen und Antwortoptionen
Der Wahl-O-Mat basiert auf 38 Thesen zu zentralen politischen Fragen.

Am Ende zeigt der Wahl-O-Mat, wie stark die eigene Haltung zu den Positionen der Parteien korrespondiert. Das Ergebnis dient als Orientierungshilfe, nicht als Entscheidungsvorlage.

Wer hat die Thesen formuliert?

Ein Redaktionsteam aus jungen Wählerinnen und Wählern arbeitete gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Bildung sowie Verantwortlichen der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung an der Auswahl. Grundlage waren unter anderem programmatische Aussagen und Wahlprogramme der Parteien.

Die Auswahl der Thesen zielt darauf ab, die zentralen politischen Fragestellungen der Berliner Wahl abzubilden.

Antworten kommen von den Parteien

Insgesamt lassen sich die persönlichen Positionen mit den Programmen von 17 Parteien vergleichen, die mit einer Bezirks- oder Landesliste zur Abgeordnetenhauswahl antreten. Jede Partei liefert ihre Antworten selbst und ergänzt diese mit einer kurzen Begründung. Diese Erläuterungen sollen die Transparenz erhöhen und das Verständnis für die jeweiligen Positionen verbessern.

Verschiedene Parteienvertreter in einer Diskussionsrunde
17 Parteien nehmen mit ihren Positionen am Wahl-O-Mat teil.

Hintergrund, Nutzung und Zweck

Der Wahl-O-Mat existiert seit 2002 und wurde seither mehr als 160 Millionen Mal genutzt. Er kommt sowohl bei Bundestags- als auch bei Landtags- und Europawahlen zum Einsatz.

Finanziert wird das Angebot überwiegend aus öffentlichen Mitteln. Die Betreiberinnen und Betreiber betonen, dass der Wahl-O-Mat keine Wahlempfehlung darstellt. Vielmehr soll er helfen, einen Überblick über die Parteipositionen zu gewinnen und eine besser informierte Entscheidung zu ermöglichen.

Der rbb ist Medienpartner des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale und der Berliner Landeszentrale. Ergänzend bietet der rbb eigene Wahlprogramm-Checks zu Themen wie Wohnen, Verkehr, Sicherheit, Bildung, Kultur und Sport an.

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