Cannabis aus Apotheke – Ströbele will Kiffen legalisieren

Cannabis aus Apotheke – Ströbele will Kiffen legalisieren

Gemeinsam mit der CSU will der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele eine überfraktionelle Initiative zur teilweisen Legalisierung von Cannabis starten.

Das schlug der Politiker im Rahmen einer Diskussionssendung zum Thema „Wie gefährlich ist Kiffen wirklich?“ Stephan Mayer, dem innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion vor. Ströbele sagte: „dass wir eine Gesetzesvorlage einbringen, dass das jedenfalls im medizinischen Bereich schon mal legalisiert wird und dass man das normal in der Apotheke kaufen kann.“

Dieser Ankündigung war der Hinweis des CDU-Politikers Mayer vorausgegangen, dass es im Bundes-Gesundheitsministerium ganz konkrete Überlegungen gäbe, im Rahmen einer Öffnungsklausel für gesetzliche Krankenversicherungen die Abgabe von Cannabis aus medizinischen Gründen zu ermöglichen.

Nach einer aktuellen und repräsentativen Umfrage von Forsa im Auftrag von RTL sind 54 Prozent der Bundesbürger für den Verkauf und Konsum von Cannabis als Arzneimittel. 17 Prozent der Befragten (14-29-Jährige: 31 %) sind danach sogar für eine generelle Freigabe von Cannabis, während 28 Prozent (14-29-Jährige: 23 %) dies ablehnen. Demnach haben 18 Prozent der Deutschen (30 – 44-Jährige: 29 %) angegeben, dass sie irgendwann schon einmal Cannabis, Marihuana oder Haschisch ausprobiert haben. 81 Prozent (30 – 44-Jährige: 70 %) und damit die überwältigende Mehrheit hat danach noch nie gekifft.

Foto: v.l.: Stephan Mayer, Hans-Christian Ströbele, Ilka Essmüller, RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff, Andreas Müller und Dr. Edelhard Thoms © RTL / Jörg Carstensen

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Kommentare zum Artikel

Es gibt zurzeit 9 Kommentar/e zu dem Beitrag.

  1. Am 15.Mrz 2014 schrieb blaa:

    lol klar die cdu ist proaktiv in sachen cannabis.. und das noch mit den grünen zusammen.. wer soll das geschwätz denn glauben! das sagt der gute herr doch nur weils in der sendung angebracht war wenns dann wieder um entscheidungen geht stimmen wieder alle von der cdu dagegen oder erscheinen erst garnicht … ich glaub nix bevor es nicht amtlich ist!

    fakt ist es gibt einen bestehenden markt von cannabis in deutschland und ihr könnt auch noch so hohe strafen dafür einführen, das volk lässt sich nicht nehmen was es will! seht endlich ein dass der krieg gegen die drogen in warheit ein krieg gegen das eigene volk ist! ein großer teil des volkes will nunmal cannabis und die guten politiker lassen sich dieses millionengeschäft entgehen und geben es der mafia! das kann einfach so nicht mehr weiter gehen hanf ist ein natur gut welches schon tausende von jahren genutzt wurde! und nur aus wirtschaftlichen und rassistischen gründen (wie bei opium und den asiaten) verboten wurde! doch die zeit ist vorbei also gebt endlich das verdammte hanf frei!

  2. Am 19.Mrz 2014 schrieb Hans Dampf:

    Schon allein die Tatsache,dass die Koalition eine Frau Mortler zur Bundesdrogenbeauftragten macht zeigt ganz klar ihr Desinteresse an dem Thema!
    Diese Dame ist völlig überfordert!
    Ihr Gestammel beim Jenke-Experiment hat dies nochmal verdeutlicht.Ich gebe meinem Vorredner Recht: Der Krieg gegen die Drogen ist weltweit gescheitert.Nur will das kein Politiker zugeben.Ist ja auch eine blöde Situation,wenn man den Wählern erklären muss dass man 30 Jahre lang auf dem Holzweg war! Da fragt man sich doch wie kann das sein?Nun die Antwort heisst: Desinteresse.
    Ich bin selbst kein Cannabiskonsument und habe meine Erfahrungen mit Drogen bereits im Teenageralter gemacht. Das gleiche gilt für meine 3 Kinder. Alle 3 haben schon mal gekifft und immer offen mit mir darüber reden können. Keines meiner Kinder hat ein Drogenproblem. Alle sind in Lohn und Brot. Ich bin mir sicher, dass auch sie Ihre Kinder in diesem Sinne erziehen werden wo das Wort : Desinteresse nicht existiert. Um unsere Politiker für das Thema Cannabisfreigabe zu sensibilisieren kann ich nur jedem empfehlen an Demos wie der Hanfparade etc. teilzunehmen. Und in Diskussionen die Politiker ,so wie Frau Mortler , immer wieder vorzuführen!!

  3. Am 27.Mrz 2014 schrieb REINER:

    hallo,bin armer rentner auf sozialhilfenivou,kann mir das kiffen nicht mehr leisten,so teuer wie gold,fragt sich nur warum es künstlich teuer gemacht wurde,muss jeden tag für 10 euro pfandflaschen sammeln,damit ich ein bischen abwechslung vor der düsteren realität finde,das ist eine schgweinerei das kiffen nur noch für gutbetuchte ist,wer ist schuld,ihr politiker,was soll das?? GEBT DEN LEUTEN WAS IHNEN GUT TUT.

  4. Am 27.Mrz 2014 schrieb reiner:

    ist ja ganz nett das man sich totsaufen darf,alkohol bekommt man ja echt noch günstig hinterhergeschmissen, ziggaretten und jointblättchen sind auch teuer und noch teurer geworden,cannabis ist teuer wie gold,und allein der alk bleibt spotbillig,obwohl das eigentlich eine die übelsten einstiegsdroge mit nikotin zusammen ist?

  5. Am 28.Jun 2014 schrieb reiner:

    EIGENTLICH MÜSSTE MAN TABACK UND ALKOHOL ABSCHAFFEN,DANN WÜRDE KAUM NOCH EINER DAS CANNABIS IN DER PUR PFEIFE RAUCHEN WOLLEN,DENN TABACK UND ALK SIND DIE EINSTIEGSDROGE FÜRS KIFFEN,100%IG

  6. Am 28.Jun 2014 schrieb reiner:

    ohne taback gäbe es weniger hanfraucher.

  7. Am 28.Jun 2014 schrieb reiner:

    wer möchte schon das zeug pur rauchen müssen,wenns keinen taback mehr zu kaufen gäbe.

  8. Am 28.Jun 2014 schrieb reiner:

    weiss vieleicht jemand das cannabis vor zig jahren mal legal als starker toback im kiosk verkauft wurde,das muss eine lockere vergangenheit gewesen sein,heute undenkbar.wäre aber eine lösung mit cannabis berechtigungspass,nur für leute ab 21 jahren,mit drogenführerschein und cannabis fachkunde.

  9. Am 28.Jun 2014 schrieb reiner:

    ausnahmen sollten schon wegen der freiheit des individiums wenn möglich ,machbar sein,meine herren der politik.

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