Zwischenfälle beim Fußballspiel 1. FC Union Berlin gegen Fortuna Düsseldorf

Zwischenfälle beim Fußballspiel 1. FC Union Berlin gegen Fortuna Düsseldorf

Am Samstag traf der 1. FC Union Berlin auf den Tabellenführer Fortuna Düsseldorf. Vor dem mit 18.432 Zuschauern ausverkauften Stadion An der Alten Försterei sicherten sich die Eisernen einen verdienten Punkt. Das Spiel endete mit einem 0:0.

Leider kam es am Rande des Spiels zu weniger schönen Zwischenfällen. Zunächst musste der Spielanpfiff um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden. Der Grund dafür waren zwölf im Verkehrsstau stehende Fanbusse aus Düsseldorf.

Dann kam es in der Halbzeitpause zu vereinzelten Zwischenfällen bei den im Gästefanblock zwei Rauchkörper gezündet worden waren. Zudem versuchten mehrere Personen über einen Zaun zu klettern. Einschreitende Ordner wurden sofort attackiert. Polizeibeamte konnten die Situation jedoch wieder beruhigen und nahmen einen 24-jährigen Gastfan fest.

Beim Verlassen des Stadions nach Spielende legten die Fans aus Düsseldorf vereinzelt Vermummungen an. Nachdem die Polizei einen 22-Jährigen wiedererkannt hatte, der zuvor einen Ordner angegriffen hatte, kam es zu drei Freiheitsbeschränkungen. Dabei gab es Rangeleien mit der Polizei.

Es wurden insgesamt sieben freiheitsentziehende Maßnahmen durchgeführt und zwölf Strafermittlungsverfahren u.a. wegen Widerstand, Körperverletzung, Landfriedensbruch, Beleidigung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.