Bahnstreik: Ab Montag (23.05) unbefristeter Streik bei der ODEG
Nachdem in Berlin der Bahnverkehr durch einen Kabelbrand stark eingeschränkt ist, kommt die Nachricht, dass die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für Montag zu einem unbefristeten Arbeitskampf aufgerufen hat, erschwerend für die Fahrgäste hinzu.
Seit Montag 2.00 Uhr streiken die Lokomotivführer der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) im Bereich Berlin-Brandenburg. Das Ende des Streiks will die GDL gesondert bekannt geben.
Zwar hatten die Lokomotivführer bei der ODEG schon in der vergangenen Woche die Arbeit für insgesamt 48 Stunden niedergelegt, aber scheinbar verlief diese Maßnahme ergebnislos.
Dabei waren die Auswirkungen, im Großraum Berlin-Brandenburg und auf dem Lausitznetz deutlich zu spüren. Es kam zu massiven Zugausfällen und Verspätungen. Laut Gewerkschaften war die ODEG gezwungen, einen Notfahrplan einzurichten.
Ziel des Arbeitskampfes ist der soziale Schutz bei berufsbedingter Fahrdienstuntauglichkeit und der Schutz vor Arbeitslosigkeit/ Lohneinbußen bei einem Betreiberwechsel. Weiterhin sollen die Löhne den einheitlichen Rahmenregelungen angepasst werden.
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