Weniger Arbeitslose in Berlin – Arbeitslosenquote sinkt auf 11 Prozent
Laut der Bundesagentur für Arbeit waren im November 2013 in Berlin insgesamt 198.993 Arbeitslose gemeldet. Das waren 2.819 weniger als im Oktober und 2.332 weniger als im November 2012.
Demnach lag die Arbeitslosenquote im Berichtsmonat mit 11,0 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter der des Oktobers und um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Bei den jüngeren Arbeitslosen von 15 bis unter 25 Jahren sank die Zahl im Vergleich zum Oktober um 665, im Vergleich zum November 2012 sank sie um 1.753 Personen auf 17.362.
Im September 2013 waren 1.244.300 Männer und Frauen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen tätig. Das ist der höchste Beschäftigungsstand seit Juni 1995, damals wurden 1.254.000 Beschäftigte gezählt. Die aktuelle Beschäftigtenzahl liegt um 30.400 über dem Vorjahreswert vom September 2012.
Der Chef der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Dieter Wagon, erklärte dazu: „Im November sank die Arbeitslosigkeit in Berlin um fast 3.000 Personen. Damit liegt die Berliner Arbeitslosenzahl unter 200.000 Personen, zuletzt war das im September 1993 der Fall. Verglichen mit den November-Arbeitslosenzahlen der letzten Jahre liegen wir aktuell fast ein Drittel unter dem Spitzenwert vom November 2005. Damals gab es 298.485 Arbeitslose in Berlin. Der aktuelle Rückgang im November ist jahreszeitlich üblich und entspricht der weiterhin guten wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt.“
Insgesamt wurden den Arbeitsagenturen und Jobcentern im November insgesamt 5.880 neue Arbeitsstellen gemeldet. Das waren 1.428 weniger als im Oktober und 3.169 weniger als im November 2012. Der Anstieg im Oktober wurde vornehmlich verursacht durch eine hohe Zahl gemeldeter Stellen im Bereich der Straßen- und Gehwegreinigung zum Herbst und Winter. Laut Bundesagentur für Arbeit wurde diese “Auftragsspitze” wegen der sehr frühzeitigen Stellenmeldungen von der Saisonbereinigung nicht erfasst. Damit sinkt der Novemberwert infolge des saisonalen Einflusses deutlicher als üblicherweise zu erwarten wäre.