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- Mit den Eltern im Club: generationS im Sisyphos
- Open-Air-Konzerte im Luftschloss Tempelhof
- Pommes und Kiosk-Geschichten im Prinzenbad
- Durch den Nebel im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie
- Picknick und Riesling: der Rheingauer Weinbrunnen
- Hochkarätige Orchester: das Musikfest Berlin
- Pop-up-Schwimmbad vor der Volksbühne
- Sommerkino unter freiem Himmel
- Aperitivo-Atmosphäre beim Frizzante – The Aperitivo Edition
- Dahlienfeuer im Britzer Garten
- Mit Moby Dick über Tegeler See
- Kunst in Brandenburg: Openart Lausitz Biennale
Der Sommer läuft auf seine letzten Wochen zu – Zeit für ein paar Erlebnisse, die sich lohnen, bevor die warmen Abende vorüber sind. Von Open-Air-Konzerten bis zu ungewöhnlichen Pop-up-Projekten: Wir haben zwölf Vorschläge für Berlin und die Umgebung, die noch in diesen Wochen möglich sind.
Mit den Eltern im Club: generationS im Sisyphos
Wer die Familie einmal anders überraschen will, kann im Sisyphos die Tanzfläche mit der älteren Generation teilen. Die neue Partyreihe generationS richtet sich explizit an alle Altersgruppen — von Club-Neulingen bis zu Stammgästen.
Unsere Autorin war bei der Auftaktveranstaltung im Juli und berichtet von einer entspannten, ungewöhnlichen Atmosphäre. Weitere Termine: Donnerstag, 3. September (ab 18 Uhr) sowie das große Finale am Samstag, 10. Oktober.
Open-Air-Konzerte im Luftschloss Tempelhof
Das hölzerne Amphitheater auf dem Tempelhofer Feld bietet bis in den September hinein ein vielseitiges Programm: Kinderphilharmonie, Trommelensembles, Folk und Rock — die Bühne ist für alle Genres offen. Rund 400 Besucher:innen finden im Luftschloss Platz.

Die Kombination aus freiem Himmel, Blick über das Feld und abwechslungsreichen Auftritten macht das zu einem lohnenden Spätsommer-Abend.
Pommes und Kiosk-Geschichten im Prinzenbad
Im Prinzenbad-Kiosk trifft Nachbarschaft auf Badegäste. Daggi und Matze betreiben den Kiosk als Treffpunkt des Sommerbads in Kreuzberg; die Saison läuft noch bis zum 27. September. Die Pommes sind ein willkommener Grund, um wieder vorbeizuschauen — und bleiben eine kleine, alltägliche Berliner Geschichte.
Durch den Nebel im Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie
Fujiko Nakayas Nebelinstallation hüllt den Skulpturengarten in feine Tröpfchen: alle halbe Stunde für etwa acht Minuten verschwinden Bäume, Stein und Besucher:innen im diffusen Dunst — schöner und kühler als normaler Bühnennebel.
Wichtig für den Besuch: Wer in die vernebelte Zone will, sollte rechtzeitig eintreten, weil die Zugänge während der Vernebelung geschlossen werden, um die Innenräume zu schützen. Für alle, die keinen Eintritt zahlen möchten, bleibt die Möglichkeit, das Geschehen von der Balustrade aus zu beobachten. Die Installation läuft noch bis zum 25. Oktober.
Picknick und Riesling: der Rheingauer Weinbrunnen
Am Rüdesheimer Platz wird zwischen Mai und September Wein ausgeschenkt — eine Tradition, die Winzer aus dem Rheingau-Taunus-Kreis pflegen. Zwischen Stauden, Giebeln und Bierbänken fühlt es sich fast wie in einer Kleinstadt an.

Der Wein ist meist qualitativ hochwertig und vergleichsweise günstig; wer mag, bringt Käse mit und macht daraus ein spätes Sommer-Picknick. Der Weinbrunnen bleibt noch bis zum 12. September geöffnet.
Hochkarätige Orchester: das Musikfest Berlin
Das Musikfest bringt renommierte Orchester, Dirigent:innen und Solist:innen in die Stadt. Zwischen dem 28. August und dem 23. September werden mehr als 65 Werke von rund 40 Komponistinnen und Komponisten gespielt. Die Spielstätten sind unter anderem die Philharmonie und das Konzerthaus.
Zum Auftakt steht György Ligetis Oper „Le Grand Macabre“ auf dem Programm; das Festival ist außerdem Teil der Feierlichkeiten der Berliner Festspiele zum 75. Geburtstag.
Pop-up-Schwimmbad vor der Volksbühne
Ein 25 Meter langes Becken wurde am Rosa-Luxemburg-Platz aufgestellt und lädt kostenlos zum Baden ein — ganz ohne Ausweis. Initiator ist der Intendant der Volksbühne, der das Projekt als Symbol für öffentlich zugängliche Räume versteht.
Die Aktion geriet jedoch auch in die Kritik: Ein Schwimmnachmittag für Schwarze Kinder und Jugendliche musste nach Drohungen abgesagt werden. Trotz dieser Vorfälle bleibt das Angebot wichtige Erinnerung an die Bedeutung offener Orte. Das Pop-up-Freibad ist noch bis zum 1. Oktober zugänglich.
Sommerkino unter freiem Himmel
Open-Air-Kinos funktionieren nur bei gutem Wetter — doch wenn das Wetter mitspielt, sind Freiluftvorführungen ein Highlight. Berlin bietet zahlreiche Spielorte: am Wasser, im Park, in industriellen Kulissen oder mitten in der Stadt. Das Programm variiert lokal, sehenswert ist es fast immer.
Aperitivo-Atmosphäre beim Frizzante – The Aperitivo Edition
Wer Lust auf italienisches Lebensgefühl hat, kann am ersten Septemberwochenende den Innenhof der Friedrichstraße 112b besuchen. Marktstände mit Produkten aus Italien treffen auf Berliner Gastronomie; dazu gibt es Live-Musik und DJ-Sets.
Termine: Samstag, 5. September (12–22 Uhr, Markt bis 20 Uhr) und Sonntag, 6. September (12–19 Uhr). Der Eintritt inklusive Welcome-Drink kostet jeweils 12 Euro; ab Samstag 18 Uhr gibt es Tickets ab 8 Euro.
Dahlienfeuer im Britzer Garten
Im Spätsommer zeigt der Britzer Garten seine Dahlienausstellung: Tausende Blumen in Hunderten Sorten auf rund 2.000 Quadratmetern bringen kräftige Farben in den Park. Ein gutes Ziel für alle, die Blumen und Landschaftsgarten schätzen.
Mit Moby Dick über Tegeler See
Die Dampferfahrt mit dem Schiff „Moby Dick“ gehört zu den charmanten Sommeraktivitäten: Das walfförmige Boot aus dem Jahr 1972 bietet Platz im „Maul“ und fährt regelmäßig über die Berliner Gewässer. Ein nostalgischer Ausflug auf der Havel.
Kunst in Brandenburg: Openart Lausitz Biennale
Wer raus aus der Stadt will, findet in Brandenburg lohnende Ausstellungsformate. Die 1. Openart Lausitz Biennale startete am 31. Juli im Atelierhof Werenzhain und widmet sich einer sich wandelnden Region mit diskursfreudigen, ungewöhnlichen Orten. Ein Besuch lohnt für alle, die Kunst im ländlichen Kontext erleben möchten.
Weitere Tipps zum kulturellen Sommerleben in Berlin und Umgebung finden sich in der Rubrik „Berlin besuchen“ sowie in der Übersicht zu Ausflügen. Wer regelmäßig informiert bleiben möchte, kann sich für lokale Newsletter anmelden.











